Thessaloniki: Telefonbetrüger erschlichen Senioren um 280.000 Euro

Mehr als 280.000 Euro, Goldmünzen und Schmuck wurden von Mitgliedern einer kriminellen Vereinigung in betrügerischer Absicht „erpresst“, meist von älteren Menschen, die sie unter dem Vorwand anriefen, dass ihre Angehörigen einen Autounfall hatten oder dringend operiert werden müssten.

Die Polizeibehörde von Thessaloniki untersuchte zahlreiche Fälle von Täuschung ahnungsloser Bürger, die im Oktober 2021 stattfanden. Bei den Ermittlungen wurde ein 60-jähriger Ausländer festgenommen. Gegen sie sowie drei weitere Komplizen wurde ein Strafverfahren wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung und Betrug eingeleitet.

Was haben die polizeilichen Ermittlungen ergeben?

Seit Mitte Oktober 2021 haben sich Kriminelle zu einer Gruppe zusammengeschlossen und sich als Ärzte oder Vollzugsbeamte ausgegeben, wobei sie sich vor allem ältere Menschen als Opfer aussuchten. Mit „theatralischen Techniken“ (dramatische Stimme, aufrichtiges Mitgefühl etc.) gelang es den Angreifern, jeden Zweifel der Bürger zu überwinden, um verschiedene Geldbeträge oder Wertgegenstände von ihnen zu erbeuten.

Mit dieser Methode gelang es den Kriminellen in 18 in Thessaloniki, Giannitsa, Kavala und Veria registrierten Fällen, ältere Menschen zu täuschen, sich um insgesamt 286.400 Euro zu bereichern, 49 Goldmünzen und Schmuck im Wert von mindestens 20.000 Euro zu beschlagnahmen.

Bei einer Durchsuchung im Haus einer 60-jährigen Frau aus der Region Chalcedon wurden neun Mobiltelefone, 4 SIM-Karten und etwas Bargeld gefunden und beschlagnahmt.

Der Festgenommene wurde der Staatsanwaltschaft übergeben.

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