In Deutschland haben sich 125 katholische Priester zu LGBTQ+ erklärt

In Deutschland haben sich 125 Priester und Geistliche der katholischen Kirche zur LGBTQ+-Community erklärt, deutsche Wochenberichte. Zeit.

Nachdem die Geistlichen kollektiv aus der Kirche ausgetreten waren und sich öffentlich zu einer queeren Gemeinschaft erklärten, forderten sie eine Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts.

Unter denjenigen, die ihre LGBTQ+-Zugehörigkeit preisgaben, waren Priester, Referentenpastoren und Leiter katholischer Gemeinden, Kirchenschullehrer, Angestellte und Mitarbeiter von Gottesdiensten.

Katholiken veranstalteten eine Aktion „#OutInCatholic For a Church Without Fear“, in der sie öffentlich zugaben, dass sie queer sind, also Menschen, die keine heterosexuellen Bindungen haben.

Teilnehmer der Aktion posteten auf ihrer Instagram-Seite einen vollständigen Forderungskatalog. Die Aktivisten wollen das Arbeitsgesetz der Kirche ändern, das besagt, dass „sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität keine Haft- oder Entlassungsgründe mehr sind“. Sie wollen auch, dass „verleumderische Aussagen über Geschlecht und Sexualität“ aus der kirchlichen Lehre entfernt werden.

Die Publikation berichtet, dass etwa 20 katholische Vereine und Vereine sich mit queeren Katholiken solidarisiert haben. In einer gemeinsamen Erklärung sagten sie, sie sollten „nicht länger aus Angst im Schatten stehen, wenn sie dem von der Kirche standardisierten Geschlechtermuster entsprechen“.

Laut Pfarrer Bernd Mönkebüscher, der 2021 den Segen für homosexuelle Paare initiierte, ließen sich die Teilnehmer der Aktion von dem Beispiel inspirieren, als sich 2021 185 deutsche Schauspieler und Schauspielerinnen zur LGBT-Community erklärten. Im März 2021 erkannte die Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan das „Vorhandensein positiver Elemente“ in gleichgeschlechtlichen Beziehungen an.

Zuvor war am 16. Januar darüber berichtet worden, dass es in Deutschland eine Stelle des Beauftragten der Bundesregierung zur Umsetzung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gebe. Sie wurden der Abgeordnete des Bundesrates von den Grünen Sven Lehmann. Der Beauftragte wird für das nationale Projekt zur sexuellen und geschlechtsspezifischen Vielfalt verantwortlich sein und die Arbeit der Bundesbehörden zu Projekten im Zusammenhang mit LGBT-Personen koordinieren.

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