"Das ist noch nie passiert, und hier ist es wieder"

Sie wussten mindestens eine Woche im Voraus, dass zwei Wirbelstürme nacheinander Zentralgriechenland, die Ägäischen Inseln und Kreta treffen würden. Es war bekannt, dass die zweite Schlechtwetterwelle stärker ausfallen würde als die erste.

Dank an Meteorologen, wussten sie im Detail, wie sich schlechtes Wetter äußern würde. Sie kannten sogar Dauer und Dichte des Schneefalls.

Am Tag vor dem Eintreffen der Schneefront flimmerten Beamte und Feuerwehrleute auf Fernsehbildschirmen, und hinter ihnen flackerten im Hintergrund als Dekoration ihre Autos mit eingeschalteten Scheinwerfern. Die Bevölkerung des Landes hätte sehen müssen, dass der staatliche Mechanismus in Bereitschaft war.

Und am frühen Montagmorgen fiel der erste Schnee. Sowohl die zweite als auch die dritte Schneewelle wie vorhergesagt. Attika war mit Schnee bedeckt, und die Straßen waren mit Schnee bedeckt. Tausende Autos wurden in Attiki Odos blockiert. Wilder Kork in Katehaki. Das Zentrum war ungewöhnlich frei. Die Alleen Mesogion und Kifisia hörten auf. Die Vassilissis Sofias Avenue war im totalen Chaos. Probleme auf der Poseidonos Avenue. Die Nationalstraße, die nach Metamorfosi endete, ist ein Albtraum.

Kurz gesagt, „erwartet-unerwarteter“ Schneefall legte die gesamte Metropolregion lahm. Ob Regen, Schnee oder Feuer, Attika ist gelähmt. Wetter, extreme Ereignisse und vielleicht unser Pech sind normalerweise schuld. Aber inkompetente Minister, verantwortliche Beamte und alle Entscheidungsträger, die das Land regieren, sind niemals schuld. Verantwortlichkeiten werden an diesem Punkt zu einem Ball, den sie sich gegenseitig zuwerfen.

Unglaublicherweise gab der für den Schutz der Bürger zuständige Minister eine Erklärung ab, in der er die Verwaltungsgesellschaft Attiki Odos für das Chaos und die Unfähigkeit, mit der Situation fertig zu werden, verantwortlich machte. Sogar gefordert Büro des Staatsanwaltsdamit sie ein Strafverfahren gegen die Firma „Wegen Verkehrsbehinderung“ eröffnet. Das Unternehmen gab auch eine Erklärung ab, in der es Bürger beschuldigte, die nicht über die erforderliche Erfahrung im Fahren auf Schnee verfügen. Das heißt, wir sind auch schuld. Wunderbar.

Verkehrsminister ist Herr Kostas Karamanlis aus der bekannten Herrscherdynastie. Er ist für die Hauptverkehrsadern des Landes zuständig. Leider ist er in keiner Weise wie sein entschlossener Onkel. Herr Kostas Bakoyannis, ebenfalls aus der Dynastie, ist der Bürgermeister von Athen. Er weiß, wie man Blumentöpfe dort hinstellt, wo sie nicht gebraucht werden, und Palmen in Kübeln auf der Straße. Er weiß auch, wie man Boulevards zeichnet und ist sehr berühmt verbringen kommunales Geld. Er weiß nicht nur eines: wie man einen Verkehrskollaps beim ersten Schnee, beim ersten starken Gewitter oder überhaupt in jedem Sonderfall verhindern kann.

Sie wussten vorher alles. Sie wurden informiert. Sie hätten es verhindern können. Aber sie taten es nicht. Ihre Hilflosigkeit und Inkompetenz ist offensichtlich. Offensichtliche Maßnahmen, die von ihren Kollegen in anderen Städten und Ländern hundertfach ausgearbeitet wurden, konnten sie nach wie vor nicht anwenden. Wie im Sommer wurden auch während der Brände keine Maßnahmen eingeleitet, die die Situation korrigieren oder wesentlich entschärfen könnten.

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