Lekkas: Wir waren wieder nicht auf Naturkatastrophen vorbereitet

Auf die mangelnde Vorbereitung auf Naturkatastrophen wies der Professor für Geologie und Katastrophenmanagement Efthymios Lekkas hin und sagte, er versuche, Kontakt zu Verantwortlichen aufzunehmen Attiki Odosjedoch ohne Erfolg, obwohl er davon ausging, dass das passieren könnte.

In einem Interview mit ERT bemerkte der Professor, dass „Ausreden, die Intensität des bevorstehenden Schneefalls nicht zu kennen, zumindest naiv aussehen Meteorologen wussten es und warnte uns, was uns in einer Woche bevorstehen würde.“

„Ich persönlich habe 60 Katastrophen überlebt und jedes Mal entdecke ich etwas Unvorhergesehenes. Wer Pläne für die Reaktion auf Naturkatastrophen schmiedet, sollte erfahrene Spezialisten sein, keine naiven (idiotischen) Amateure, und sollte nicht glauben, dass er durch eine öffentliche Demonstration der Bereitschaft diese Probleme lösen wird“, betonte der Professor.

Laut Herrn Lekkas waren um 11:00 Uhr keine Schneepflüge im Wartungssystem von Attica Odos, als es stark schneite. Und vor allem gab es, wie er ERT sagte, keine Informationen über mögliche Staus: „Anstatt dass Attiki Odos zu einem Fluchtweg wurde, wurde er zu einer Falle. Es war eine große Falle. Dazu trugen gewaltige Bedienungsfehler bei. Wir sind bei der Planung kläglich gescheitert.“

Die Wettervorhersage war eine Woche im Voraus bekannt

Herr Lekkas sagte, dass der National Meteorological Service (EMS) den Zeitpunkt, zu dem der Elpis-Zyklon Attika treffen wird, auf innerhalb einer Stunde vorhergesagt habe. Und Behauptungen, sie hätten nicht gewusst, wann das Wetter kulminieren würde, sind naiv, da es eine Woche zuvor bekannt war.

Er betonte, dass „ein sofortiger Informationstransfer von Meteorologen zu gut ausgebildeten Einsatzkräften erfolgen muss. Wenn die Schneepflüge zur Stelle wären, könnten sie das Problem sofort beheben.“

Für Attika Odos

Der Professor sagte, er habe mehrmals versucht, die Beamten von Attica Odos zu kontaktieren, nur um überrascht festzustellen, dass sie sich der Gefahr nicht bewusst waren, da sie die Zufahrt zur Autobahn ab 11:00 Uhr sperren sollten. „Es gab keine Informationen, nicht einmal über ein Fahrverbot für schwere Fahrzeuge.“

Wie bei den Bränden im Sommer war das vielbeachtete Warnsystem der Regierung für Naturkatastrophen wieder einmal nicht auf echte Probleme vorbereitet. Was ist der Grund für die Nichtverfügbarkeit? Warum gibt es niemanden, der Feuer löscht, Straßen reinigt oder Menschen in einer schwierigen Situation rettet?

Vielleicht in der Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit der Beamten? Oder bei der Auswahl von Führungskräften nicht aus beruflichen Gründen, sondern aus persönlichen, familiären oder freundschaftlichen Beziehungen?

An der Spitze der Machtpyramide sollten in schwierigen Zeiten zuallererst Profis stehen und nicht Familienmitglieder, Freunde, Bekannte oder Kumpels bei gemeinsamen Partys. Und diese Fachleute sollten von ihren Untergebenen nicht weniger streng die Erfüllung ihrer Pflichten fordern. Sonst wiederholen sich ähnliche Situationen immer wieder.

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