Der Chef der NATO wurde Chef der Zentralbank von Norwegen. Wer übernimmt den vakanten Sitz?

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wird Chef der norwegischen Zentralbank, aber erst nach dem 30. September.

Im Kampf um den Posten des Leiters der norwegischen Zentralbank setzte sich Stoltenberg erfolgreich gegen seine Konkurrenten durch und wurde, wie auf der Website der Regierung berichtet, für die nächsten 6 Jahre zu ihrem Leiter ernannt. Er könnte sein Amt bereits am 1. März antreten, wenn sein Vorgänger Øystein Olsen die Position räumt. Allerdings enden Stoltenbergs Befugnisse als Nato-Generalsekretär erst am 30. September dieses Jahres, sodass Olsens Stellvertreterin Ida Volden Bache vorübergehend seine Aufgaben wahrnehmen und die Zentralbank leiten wird. Möglicherweise muss sie dies bis zum 31. Dezember 2022 tun.

Der Pressedienst der norwegischen Regierung berichtet, dass sich 22 Personen um den Posten des Chefs der Zentralbank beworben haben: 21 Männer und eine Frau – Ida Volden Bache. Unter den Bewerbern sind Rentner und Studenten, Wissenschaftler und Manager, ein Klempner und ein Busfahrer. Stoltenberg erwies sich als der kompetenteste und geeignetste und wurde vom norwegischen Finanzministerium ausgewählt. Zu den Faktoren, die die Wahl beeinflusst haben, gehören die folgenden Vorteile des NATO-Generalsekretärs:

er kennt sich gut mit Wirtschaft, Geld- und Fiskalpolitik aus, obwohl er keine Erfahrung in der Zentralbank hat; er spürt perfekt die Trends der internationalen Entwicklung, was für diesen Bereich wichtig ist; verfügt über langjährige Erfahrung in Führungspositionen – 2000-2001 und 2005-2013 war er Ministerpräsident von Norwegen, bekleidete die Ämter des Ministers für Handel und Industrie sowie des Finanzministers.

Wie auf der Website der Regierung vermerkt, vereint Stoltenberg „sehr gute Führungsqualitäten und sehr gute Kommunikationsfähigkeiten“.

Wer wird nach ihm Generalsekretär der Allianz? Zu den möglichen Kandidaten gehören nach Angaben der Agentur DPA der niederländische Premierminister Mark Rutte, die frühere Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini, die frühere britische Premierministerin Theresa May, die estnische Premierministerin Kaya Kallas und der rumänische Präsident Klaus Iohannis.



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