Das griechische Finanzministerium schließt eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel nicht aus

Laut Äußerungen von Beamten vom Freitag prüft das Finanzministerium seine Steuergutschriftoptionen und konzentriert sich dabei auf die Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel.

Das Finanzministerium schlug vor, dass angesichts der unterschiedlichen Ansichten zu diesem Thema noch keine Entscheidungen getroffen wurden, aber wenn dies geschieht, werden alle Änderungen sehr zielgerichtet sein.

Da die Inflation im Januar auf ein Niveau von über 6 % angestiegen ist, werden verschiedene Optionen in Betracht gezogen, als es neben höheren Energietarifen auch zu einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelpreise kam.

„Alle Optionen sind offen“, sagte Finanzminister Christos Staikouras am Freitag gegenüber Parapolitika. – Sie müssen bereit sein, jederzeit zu reagieren, abhängig von der Entwicklung der Ereignisse, dem Lauf der Dinge. Kann jemand sagen, was zwischen Russland und der Ukraine passieren wird? Sollte die griechische Regierung nicht darauf vorbereitet sein, zu reagieren, wenn wir doppelte Ausgaben sehen? Dennoch muss es in all seinen Handlungen umsichtig und vorsichtig sein.“

Er fügte hinzu, dass Regierungsentscheidungen von drei Kriterien abhängen werden: Haushaltskosten, Nutzen für die Gesellschaft bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Lieferkette und ein Element sozialer Gerechtigkeit. In Bezug auf die Möglichkeit von Mehrwertsteuersenkungen sagte er, dass „große Vorsicht geboten sein wird, wann sie umgesetzt werden, wie sie durchgeführt werden und für welche Produkte“. In Bezug auf den Haushalt betonte er auch, dass es in diesem Jahr notwendig sei, das Primärdefizit zu reduzieren. „Wir haben eine gewisse Flexibilität, aber wir müssen auch heute und morgen finanziell verantwortlich sein“, sagte Staikouras.

Der Minister ließ auch die Tür für eine weitere Senkung der Gebühren für während der Sperrung gewährte Staatsdarlehen offen, die als „rückzahlbare Einlage“ bekannt sind.

Der stellvertretende Finanzminister Thodoros Skilakakis betonte unterdessen die Notwendigkeit einer Intervention, um die Belastung durch Stromrechnungen zu verringern. In einem Kommentar für Skai TV ging er sogar noch weiter und sagte: „Wenn es eine finanzielle Möglichkeit gibt, werden wir Essen Vorrang vor Treibstoff geben.“ Er erklärte, dass etwa 2-2,5 Millionen Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben und sich kein Auto leisten könnten, nicht von einer Senkung der Kraftstoffsteuer profitieren würden.

Was Herr Staikouras sonst noch in diesem Interview „gesagt“ hat, können Sie in der Publikation nachlesen Stellvertretender griechischer Finanzminister: Arme Menschen haben keine Autos, sie essen Bohnen und Erbsen.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure