Mouzenidis Travel ist verschuldet

Mouzenidis Travel hat sich mit den Gläubigern auf Forderungen in Höhe von 17,2 Millionen Euro geeinigt und die Ratifizierung des Sanierungsvertrags gemäß dem neuen Insolvenzgesetz beantragt.

Das zur Mouzenidis-Gruppe gehörende Unternehmen hat laut Kathimerini bilaterale Vereinbarungen mit acht seiner Gläubiger unterzeichnet, die in die Konsolidierungsvereinbarung aufgenommen werden sollen und Forderungen in Höhe von 17,2 Millionen Euro haben. Sie einigten sich darauf, dass die Schulden des Unternehmens ihnen gegenüber in Höhe von 70 % abgeschrieben und die restlichen 30 % in 120 gleichen Monatsraten zurückgezahlt werden sollten, die erste einen Monat nach der Veröffentlichung des Beschlusses.

Mouzenidis Travel verhandelt zudem mit weiteren 20 Gläubigern, die Forderungen in Höhe von 7,4 Millionen Euro haben. Dies sind hauptsächlich Hotel- und Handelsunternehmen sowie Mouzenidis Travel Jekaterinburg, die rund 950.000 Euro erhalten haben.

Das Unternehmen hat eine Verlängerung der eingeleiteten Maßnahmen zum „vorübergehenden Vermögensschutz“ beantragt, die am 23. Dezember ausgelaufen sind, sowie einen Antrag auf Schuldenbereinigung gestellt. Gemäß der Entscheidung 15703/2021 von Kathimerini war Mouzenidis Travel jedoch nicht in der Lage, die Maßnahmen zu verlängern. Mit anderen Worten, sie sieht sich immer noch mit Vollstreckungsmaßnahmen gegen sie konfrontiert, wie der Ausstellung von Zahlungsanweisungen, der Anklageerhebung gegen Einzelpersonen usw.

Allerdings strebt das Unternehmen mit Verbindlichkeiten in Höhe von 100 Mio. nicht Banken oder der Staat. Ein Unternehmen, das überlebensfähig bleiben will, strebt eine Reduzierung seiner Verbindlichkeiten von bis zu 70 % an.

Das Personal von Mouzenidis Travel beträgt 188 Personen, und unter Berücksichtigung des Saisonpersonals erhöht sich diese Zahl auf 360 Personen. In der Erklärung heißt es: „Aufgrund der globalen Gesundheitskrise, die durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus verursacht wird, ist das Unternehmen aufgrund eines erheblichen Umsatzrückgangs unmittelbar unfähig, seinen überfälligen Verpflichtungen nachzukommen.“

Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzrückgang von 94 % von 2013 bis 2020 Tod seines Gründers Boris Mouzenidisso die Teilnehmer am touristischen Dienstleistungsmarkt, hat den Druck der Gläubiger erhöht.



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