Athen ist ein Magnet für ausländische Immobilieninvestoren

Wohnungen in Mitteleuropa gehören zu den am wenigsten rentablen Investitionen, während das Mittelmeer an der Spitze der Präferenzen steht.

Laut einer Untersuchung von ProfitLevel ist Athen der zweitbeste Markt in Europa für Immobilieninvestitionen. Konkret dauert es in der griechischen Hauptstadt 17,6 Jahre, bis sich eine zur Miete gekaufte Wohnung amortisiert.

Um die Effektivität von Investitionen in Wohnungen zu bewerten, verglich ProfitLevel die Kauf- und Mietpreise in 17 attraktiven europäischen Hauptstädten, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Mittelmeerraum und Mitteleuropa, den Regionen, in denen sich die Investitionskampagne entfaltet.

Der starke Anstieg der Immobilienpreise während der Pandemie ist einer der Indikatoren, der von der Veränderung der Angebots- und Nachfragestruktur beeinflusst wurde. Einer der dominierenden Faktoren war die Nachfrage nach Wohnungen als langfristige Kapitalanlage. Nicht alle attraktiven europäischen Städte und Küstengebiete haben eine ähnliche Entwicklung erlebt.

Quoten in 17 europäischen Hauptstädten

Die verwendeten Preise sind Durchschnittspreise für 2021 laut Europäischer Zentralbank. Valencia und Athen stehen mit den höchsten Punktzahlen ganz oben auf der Liste, während Kreta auf Platz 6 ebenfalls auf hohem Niveau liegt.

Amortisationszeit (Return on Investment) in Jahren:

Valencia 17.06 Athen 17.66 Marseille 21.78 Barcelona 22.51 Kanarische Inseln (Las Palmas) 23.00 Kreta (Heraklion) 23.37 Krakau 25.19 Ljubljana 25.62 Bratislava 26.11 Mailand 27.42 Budapest 29.67 Nizza 29.71 Warschau 30.76. 35.46 Wien 37.16 München 38.00 Dubrovnik 42.38.

Von 2017 bis heute sind die Mieten in vielen Gegenden Attikas um 50 % gestiegen. Heute beträgt die durchschnittliche Angebotsmiete laut spitogatos.gr in Attika 8 Euro/m² und im Zentrum von Athen ist sie sogar noch höher und erreicht 8,8 Euro pro m². RE/MAX sagte in einem verwandten Bericht, dass das jährliche Wachstum der Mieten im Zentrum von Athen durchschnittlich 11,6 % betrug.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden laut BoG Kapitalzuflüsse aus dem Ausland für den Erwerb von Immobilien in Höhe von insgesamt 797,2 Millionen Euro gegenüber 592 Millionen Euro im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2020 verzeichnet. Das ist eine Steigerung von 34,7 % im Jahresvergleich. In diesem Jahr wird eine weitere Verstärkung der „Welle“ des Interesses ausländischer Investoren erwartet, da ein schnellerer Return on Investment prognostiziert wird.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure