Eine alte Frau, die Lebensmittel aus einem Geschäft gestohlen hat, weil sie verhungert ist, wird vor Gericht gestellt

Die Geschichte einer älteren Frau, die bis zum Äußersten ging – Essen zu stehlen – ließ die Bewohner Griechenlands nicht gleichgültig. Auf die Fragen „Wird sie bestraft, weil sie Lebensmittel aus dem Supermarkt gestohlen hat? Wenn der Prozess weitergeht, wird das Gericht die ältere Frau bestrafen?“ Journalisten versuchten zu antworten.

Die Geschichte einer älteren Frau, die am Samstagnachmittag in Ilion in eine Supermarktkette ging und Lebensmittel im Wert von 30-40 Euro stahl, weil sie verhungerte, löst eine starke Reaktion in der Gesellschaft, bei Facebook- und Twitter-Nutzern aus. Der entsprechende Hashtag ist derzeit der erste Trend auf Twitter.

Was ist passiert

Laut Sender offenDie Filialleiter fanden die Frau „am Tatort“. Trotz der Aufforderungen anderer Supermarktkäufer, die Frau nicht „auf frischer Tat“ zu erwischen und die Polizei zu rufen, blieb der Geschäftsleiter unnachgiebig und sagte, „das Gesetz ist das Gesetz“.

Der Verantwortliche rief die Ordnungskräfte, die die 70-jährige Oma zur nächsten Polizeidienststelle brachten. Dort sagte sie, dass sie diesen Schritt getan habe, weil sie vor großen finanziellen Problemen stehe. Sie behauptete, sie habe kein Geld und eine Hypothek mit einem sehr hohen Betrag, den sie aus ihrer Rente bezahle, und deshalb hungere sie. Die alte Frau weinte und bat darum, nach Hause gehen zu dürfen.

Nach Angaben des Senders gab es Besucher im Supermarkt, die anboten, den Betrag zurückzuzahlen und die Angelegenheit schließen wollten, ohne ein Strafverfahren einzuleiten. Das Management bestand jedoch darauf, dass die Polizei den Prozess zur Einreichung einer Klage gegen den Dieb einleitet.

Die Nachbarin einer alten Frau erschien in der Sendung „Griechenlandstunde“ und sagte, eine ältere Frau habe versucht, Selbstmord zu begehen, weil sie eine solche Scham nicht ertragen könne: „Sie hat 3 Pillen genommen und wir haben sie ins Krankenhaus gebracht. Die Großmutter versucht Selbstmord zu begehen, weil sie sich schämt, dass ihre Söhne davon erfahren.“

Was sagt das Management der Supermarktkette zur Situation, wo der Diebstahl passiert ist?

Laut Euro2day.gr sagt eine Quelle, die „die Situation von innen kennt“, dass die Supermarktkette sehr „sozialbewusst“ ist und dies in all den Jahren der Arbeit im Land in der Praxis bewiesen hat.

Wie die Verantwortlichen sagen, „gibt es immer eine positive Reaktion auf Bedürftige, was regelmäßig über ein organisiertes Netzwerk geschieht“ (Hilfe beim Einkaufen).

In Bezug auf den Vorfall gaben dieselben Quellen an, dass sie sich an die gesetzlichen Vorschriften hielten und die Tatsachen etwas verzerrt waren. Demnach wird die Geschäftsführung der Supermarktkette entscheiden, ob die Klage vor der Justiz zurückgezogen wird oder nicht. Was in Kürze offiziell bekannt gegeben wird.

Was sieht das Strafgesetzbuch vor?

Wenn der Prozess fortgesetzt wird, wird das Gericht die ältere Frau bestrafen? Artikel 377 des Strafgesetzbuches (Gesetz 4619/2019) über den Diebstahl von Waren in geringer Menge besagt:

„Wenn die in den Artikeln 372 und 375 Teil 1 vorgesehenen Straftaten als Diebstahl von etwas von geringem Wert ausgelegt werden, wird dem Täter eine Geldstrafe oder Verwaltungsstrafe auferlegt – Beteiligung an öffentlichen Arbeiten. Wenn die Tat jedoch aus der Notwendigkeit heraus begangen wurde, den Gegenstand des Diebstahls (Produkte) sofort zu benutzen oder zu verbrauchen, kann das Gericht die Tat straffrei anerkennen (straflos lassen).

Wie alles zeigt, ist das Szenario also wie folgt: Das Gericht wird höchstwahrscheinlich die Tat der alten Frau rechtfertigen, da der Grund, der sie dazu veranlasst hat, den Diebstahl zu begehen, genau finanzielle Probleme sind. Und sie stahl nicht, um reich zu werden, sondern nur um Essen.

Alles, was die Oma der Polizei erzählt hat, lässt sich leicht bestätigen. Sie hat tatsächlich eine Hypothek und einen sehr großen Kredit, und dass sie versucht, diese mit Rentengeldern abzuzahlen, während das Geld nicht mehr zum Leben reicht …



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