Autotransporter Felicity Ace mit Supersportwagen an Bord brennt im Atlantik

Der Autotransporter Felicity Ace, der den 6. Tag in Flammen steht, segelt weiter von den Azoren weg, in dem noch Tausende von Luxusautos brennen.

Das Feuer brach am 16. Februar 2022 auf dem Schiff aus, als Felicity Ace vor den portugiesischen Azoren war. Am 10. Februar 2022 verließ das Schiff unter panamaischer Flagge den Hafen von Emden in Deutschland. Ziel ist laut Schiffsverfolgungsdiensten der Hafen von Davisville (Rhode Island, USA), wo das Schiff am 23. Februar ankommen sollte.

Das Alarmsignal wurde am 16. Februar verkündet, als sich das Schiff bereits in der Nähe des Atlantiks befand. Faial, Teil des Azoren-Archipels. Die 22 Mitglieder der Schiffsbesatzung wurden noch am selben Tag von der portugiesischen Marine evakuiert.

Schiffsbetreiber MOL stellt fest, dass das Schiff stabil bleibt, keine Kontamination gemeldet wurde. Reuters berichtete unter Berufung auf Vertreter von Hafendiensten auf den Azoren, dass das Löschen des Autotransporters nicht beschleunigt werden könne. Es wird von Feuerlöschbooten durchgeführt, die die Brände nur von außerhalb des Schiffes abschwächen können.

Erschwerend kommt hinzu, dass es sich bei einer nicht näher bezeichneten Anzahl von Fahrzeugen an Bord um Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien handelt, und Wasser kann einen Brand in einer solchen Batterie nicht löschen.

Lithium-Ionen-Batterien sind giftig und potenziell explosiv, was es Feuerwehrleuten zusammen mit dem Risiko, dass Kraftstofftanks explodieren, unmöglich macht, an Bord eines brennenden Schiffes zu gelangen, um das Feuer wirksamer einzudämmen.

An Bord waren angeblich rund 4.000 Fahrzeuge aus Deutschland, darunter 1.100 Sport-Porsche und 189 Bentleys von Volkswagen. Das Schiff treibt weiter auf den Azoren.

Die Seiten des in Seenot geratenen Schiffes verzogen sich durch die Hitze. Die nahe gelegene portugiesische Marine greift nicht in den Prozess ein, sondern überwacht den Zustand des Schiffes. Es ist bekannt, dass das portugiesische Militär an der Rettung der Besatzung beteiligt war – zuerst wurden die Menschen von einem Öltanker an Bord genommen, der sich unter liberianischer Flagge als in der Nähe herausstellte, und dann mit Militärhubschraubern an Land gebracht.

Laut SMIT geht das Unternehmen davon aus, Feuerwehrleute auf das Schiff zu schicken, um die Arbeiten in der laufenden Woche abzuschließen, sobald „stabile“ Bedingungen die verbleibenden „Hot Spots“ einzudämmen scheinen. Sobald das Feuer gelöscht ist, bringen Schlepper das Schiff an einen sicheren Ort.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Derzeit gibt es keine Bestätigung dafür, dass es die Batterien waren, die das Feuer auf dem Schiff verursacht haben. Laut einem Sprecher der Russell Group könnten die Gesamtkosten für Autos an Bord bis zu 500 Millionen US-Dollar betragen.



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