Mariupol, Heimat vieler Griechen, unter Beschuss

Hunderte Explosionen in Mariupol in der Nähe des Hafens am Abend des 24. Februar. Dies ist eine Schlüsselrichtung für Russland, das eine direkte Landverbindung mit der Krim bieten wird.

Zivilisten sind geschockt. In der Stadt leben viele Griechen. Die meisten Anwohner sind gestern Morgen ruhig zur Arbeit gegangen, ohne zu erwarten, dass der Krieg ihre Häuser erreichen würde, berichteten sie newsbreak.gr. Aber am Abend ließ schwerer Beschuss keinen Raum für Hoffnung.

Ein Korrespondent von Sky News berichtet, dass sich in der Gegend Hunderte von Explosionen ereignet haben und zuvor zivile Opfer gemeldet wurden. Er schreibt:

„Das ist ein schrecklicher Blitz. Das Geräusch von Explosionen durchdringt die Küstenstadt seit mehreren Stunden. Die Bevölkerung ist in Schockstarre. Die Menschen haben sich einfach im Boden verwurzelt, glauben nicht an das Ausmaß der Ereignisse, schauen verzweifelt in den Himmel und lauschen dem Kriegslärm. Sie litten in einem Konflikt, den sie nicht begonnen und nicht gewollt hatten. Artillerie trifft ukrainische Stellungen – Lichter erhellen den Horizont.

Ein Journalist ist auch in Mariupol OFFEN Sotiris Danesis, die erzählt:

„Im Laufe des Tages hörten wir, dass schwere Artillerie ukrainische Stellungen beschoss, in einem Versuch russischsprachiger Personen, ukrainische Stellungen zu durchbrechen. Mariupol wird belagert, es wird beschossen, und niemand weiß, was passieren wird, wenn die Morgendämmerung kommt.“

Die Bewohner der Stadt sind verwirrt und in Panik, besonders diejenigen, die Kinder in den Armen haben. Eine der Frauen fragt verzweifelt: „Kriegsrecht? Es wird Panik geben. Wo Kinder verstecken? Es gibt keine Unterstände. Es gibt nichts. Es ist ein offener Raum, wo soll ich hingehen?“

Auf der offizielle Website von Mariupolab 00:00 Uhr am 25. Februar wird berichtet:

In Mariupol ohne wesentliche Änderungen. Die Situation ist stabil und wird vom ukrainischen Militär kontrolliert.

Wasserversorgung. Pumpen und Wasserleitungen funktionieren weiterhin normal. Wärmeversorgung. Die Kessel laufen normal weiter. Stromversorgung. 34 Umspannwerke bleiben in den Bezirken Levoberezhny (22) und Kalmiussky (12) der Stadt abgeschaltet. DTEK darf nicht eliminiert werden. Wohnbestand. Über neue Schäden am Wohnungsbestand liegen keine Informationen vor. Gesundheitswesen. Die Lage ist unverändert. Am 24. Februar 2022 wurden 35 Personen (9 schwer, 26 mittelschwer) in das regionale Intensivkrankenhaus eingeliefert, 15 von ihnen aus Mariupol, darunter 3 Personen aus Talakovka. Stand 00.00 Uhr befinden sich noch 11 Personen im Krankenhaus, davon 9 ernsthaft. Im Stadtkrankenhaus Nr. 1 – keine Änderungen: 5 Erwachsene (1 schwer, 4 mittelschwer). In MTMO – 1 Kind (mittlerer Schweregrad). Im Stadtkrankenhaus Nr. 4 leben 2 Einwohner von Mariupol: 1 ist schwer, 1 ist mittelschwer. Insgesamt wurden 23 Menschen in Mariupol verletzt, inkl. 3 Personen aus Talakovka. Die Häuser der Einrichtungen sind unbeschädigt, alle Gesundheitseinrichtungen wurden auf einen erweiterten Betriebsmodus (24/7) umgestellt, die Bereitschaft und Versorgung mit Medikamenten und Verbandsmitteln ist 100%.



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