Der griechische Premierminister befürwortet den Ausstieg aus russischem Gas

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat sich beim Nato-Gipfel für einen Ausstieg aus russischem Erdgas ausgesprochen.

Nach Angaben der Athens Macedonian News Agency schlug der griechische Regierungschef außerdem vor, dass „sich alle NATO-Mitgliedstaaten dazu verpflichten“. Sanktionen gegen die Russische Föderation von der Europäischen Union übernommen.

AMNA berichtet, dass der Minister für Umwelt und Energie Griechenlands, Kostas Skrekas, am Freitag ein Treffen der Anti-Krisen-Gruppe abgehalten hat, bei dem verschiedene Szenarien für die Energieversorgung des Landes erörtert wurden.

Der Minister versicherte, dass heute alle Erdgaslieferungen nach Griechenland reibungslos verlaufen. Bei Bedarf ist es möglich, sie durch die TAP (Trans-Adriatic Gas Pipeline) mit aserbaidschanischem Gas zu erhöhen. Er sagte, dass die Kapazität des Flüssigerdgasterminals in der Nähe der griechischen Hauptstadt auf einem hohen Niveau sei, buchstäblich am Donnerstag sei dort ein Schiff mit 108.000 Kubikmetern Treibstoff angekommen.

Kostas Skrekas berichtete, dass die Braunkohlereserven für mehr als 30 Tage für den Betrieb von mit Braunkohle betriebenen TPPs und die Wasserreserven für den Betrieb von HPPs zufriedenstellend seien. Es stehen 5 erdgasbefeuerte Kraftwerke in Reserve mit der Option, alternativ auf Dieselkraftstoff umzusteigen. Nach Angaben des Ministers deckt Griechenland etwa 40% seines Bedarfs an Erdgas und etwa 20-25% an Öl durch Lieferungen aus der Russischen Föderation, schreibt er Griechischer Reporter.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure