Einwohner Griechenlands begannen, sich mit Jodtabletten einzudecken, weil sie eine Atomexplosion befürchteten

Nach dem Angriff auf die Anlagen des größten Kernkraftwerks Europas, dem Kernkraftwerk Zaporizhzhya, wurden in Griechenland Erinnerungen an den Unfall von Tschernobyl 1986 wach.

In Griechenland ist die Nachfrage nach Jod gestiegen, und Apotheker rufen laut einer Meldung des Mega-Kanals zur Ruhe auf. „Die Nachfrage nach Jodpräparaten ist zwar etwas gestiegen, aber es gibt keinen Grund, es zu bekommen, wenn nichts passiert ist. Es gibt tatsächlich einen Mangel, aber es ist nicht beängstigend, weil es ein sehr verbreitetes Medikament ist“, sagte Apotheker Georgios Nihas .

Was ist ein Jodpräparat und wie wirken diese Pillen?

Kaliumjodidtabletten sind nichts anderes als jodiertes Salz, das im Meer gefunden wird. Aber wie wirken sie im Falle eines Strahlentests als Prophylaxe für den Körper?

Laut der US Nuclear Regulatory Commission „schützen sie die Schilddrüse vor der internen Aufnahme von radioaktivem Jod“. newsbomb.gr.

„In Fällen, in denen ein nuklearer Unfall oder eine Explosion auftritt, ist eines der sehr radioaktiven und schädlichen Ionen, die gebildet werden, Jod 131. Es neigt dazu, sich in der Schilddrüse zu konzentrieren und Krebs zu verursachen. Etwa 30 % der Strahlung, die wir erhalten, landet in der Schilddrüse Schilddrüse durch Jod. Wenn wir also sehr schnell nach dem Unfall Medikamente mit Jod einnehmen, bindet das eingenommene Jod an die Schilddrüse und blockiert die Bindung des radioaktiven Elements, was die Wahrscheinlichkeit, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken, deutlich verringert“, erklärt Prof. Evangelos Manolopoulos.

Aus diesem Grund verteilt Belgien zusammen mit anderen europäischen Ländern routinemäßig Jodtabletten an alle, die im Umkreis von 10 oder 15 Kilometern um ein Kernkraftwerk wohnen.

Jodtabletten haben laut Experten keine Nebenwirkungen und werden ohne Rezept verkauft, aber sie sind sehr empfindlich gegenüber Sonnenlicht und Hitze, die ihre Zusammensetzung verändern.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure