Nach dem Treffen zwischen Mitsotakis und Erdogan

Am Sonntag, dem 13. März, traf sich der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis mit Recep Tayyip Erdogan. Die Parteien beschlossen, sich auf eine positive Agenda zu konzentrieren, um die bilateralen Beziehungen zu verbessern.

Unter Berufung auf die türkische Kommunikationsbehörde berichteten die Athener Nachrichtenagentur und Anadolu, dass neben den bilateralen Beziehungen auch einige globale und regionale Entwicklungen diskutiert wurden, darunter geopolitische Fragen und die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine.

Während des Treffens betonten beide Staatschefs laut türkischer Nachrichtenagentur die Verantwortung ihrer Staaten in der Sicherheitsarchitektur Europas, die sich im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert. Das Treffen diskutierte auch die unbestrittenen Vorteile einer Stärkung der gegenseitigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, schreibt newsbeast.gr. Mitsotakis und Erdogan einigten sich darauf, die bilateralen Beziehungen zu verbessern und die Kommunikationskanäle offen zu halten. Sie widmeten sich auch Handelsfragen und diskutierten, welche Schritte unternommen werden sollten, um das Volumen auf 10 Milliarden Dollar zu erhöhen.

Gemeinsames MittagessenGastgeber des türkischen Präsidenten in der Vahdetin-Villa in Istanbul, dauerte etwa anderthalb Stunden. Vor Beginn des Essens begrüßte Erdogan den griechischen Ministerpräsidenten und zeigte ihm einen Blick auf den Bosporus. Herr Mitsotakis sagte: „In Anbetracht dessen, was passiert, haben wir etwas über unsere Region zu besprechen“, worauf der türkische Präsident antwortete: „Wir werden alles besprechen.“ Erdogan sagte, er sei mit den Ergebnissen recht zufrieden, aber „es gibt noch einige Ungereimtheiten“.

Erdogan bestätigte die Schritte der Türkei, eine neue Seite in den bilateralen Beziehungen aufzuschlagen, und sagte dem griechischen Premierminister, er glaube an Fortschritte bei Fragen im Zusammenhang mit der Ägäis, dem Kampf gegen Terrorismus und illegale Migration. Er stellte fest, dass alle Probleme durch einen ehrlichen und aufrichtigen Dialog gelöst werden können und dass beide Nachbarländer den Dialog jederzeit und nicht nur in Krisenzeiten aufrechterhalten sollten.

Der frühere EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos kommentierte das Treffen am Sonntag und sagte, es würde das Eis in den griechisch-türkischen Beziehungen schmelzen:

„Das Treffen zwischen Kyriakos Mitsotakis und Recep Tayyip Erdogan war sehr richtig. Die griechisch-türkischen Beziehungen können zu dem guten Klima zurückkehren, in dem sie sich zuvor befanden. Wir müssen ein Umfeld der Stabilität für unser Land schaffen. Wir dürfen nicht auf den Kriegspfad gehen. Initiativen ergriffen von Kyriakos Mitsotakis, bereits in diese Richtung. Und ich denke, dass das Treffen das Eis in den griechisch-türkischen Beziehungen schmelzen und der Dialog fortgesetzt werden kann. Denn nur so lassen sich diverse bilaterale Probleme lösen.“

Dimitris Avramopoulos merkte auch an, dass Griechenland und die Türkei als NATO-Verbündete nun Gespräche aufnehmen könnten, um eine gemeinsame Basis zu finden, um die Folgen der Ukraine-Krise auf regionaler Ebene zu überwinden und ein Umfeld der Stabilität im weiteren östlichen Mittelmeerraum zu schaffen, schreibt er Auflage.



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