Das Gesundheitswesen bleibt der zweitgrößte Ausgabenposten in Europa

Am meisten gibt die Bevölkerung der EU-Staaten nach wie vor für soziale Sicherheit aus. Knapp dahinter liegen die Ausgaben für das Gesundheitswesen, wobei die Kosten dafür im Jahresverlauf nicht gesunken, sondern gestiegen sind – um durchschnittlich 1 %.

Der zweitgrößte Ausgabenposten in den Ländern EU beliefen sich 2019 auf 978 Milliarden Euro und bereits 2020 auf 1073 Milliarden Euro. Der Fairness halber sei darauf hingewiesen, dass die Kosten laut Eurostat hauptsächlich aufgrund der Coronavirus-Pandemie gestiegen sind.

Die relativen Gesundheitsausgaben waren mit 9,2 % des BIP in der Tschechischen Republik und in Österreich am höchsten. Frankreich liegt mit einem Indikator von 9 % leicht dahinter. Am wenigsten für Gesundheitsversorgung ausgegeben werden Lettland (4,8%), Polen und Irland (jeweils 5,4%), Estland (etwas weniger als 6% des BIP), schreibt BB.LV.

Am stärksten stieg dieser Indikator in Zypern (von 3,5 % auf 5,9 % des BIP), Malta (von 5,2 % auf 7,2 %) und Ungarn (von 4,5 % auf 6,4 %).

Und wie in Griechenland? Leider sind in unserem Land 31% der Kosten für die medizinische Versorgung Pflichtversicherung. Trotz der Verfügbarkeit einer „kostenlosen Gesundheitsversorgung“ im Land gehen enttäuschenden Daten von Eurostat zufolge mehr als ein Drittel (36 %) des Geldes für die medizinische Versorgung aus den Taschen der Griechen. Zum Vergleich: Die Gesundheitskosten betragen in Europa im Durchschnitt 1/5, in Griechenland – 1/3! Das heißt, wir haben in diesem Bereich die höchsten Ausgaben für private Dienstleistungen.

In den letzten zehn Jahren hat sich Griechenland selbstbewusst an der Spitze der Lücke im Gesundheitswesen der EU behauptet. Diese Zahl hängt mit Preis, Entfernung und Wartezeit zusammen – 81 % der Bevölkerung, während der EU-Durchschnitt 2019 nur 1,7 % betrug. Eine wichtige Rolle spielt dabei die monatliche Begrenzung der Anzahl der Besuche bei einem von EOPYY abgedeckten Arzt, die auch die Anzahl der Überweisungen für Tests und verschiedene Arten von Untersuchungen umfasst.

Eine ähnliche Situation entwickelt sich bei Arzneimitteln: Die privaten Ausgaben für Arzneimittel machen in Griechenland 13 % aller Gesundheitsausgaben aus, in der Europäischen Union weniger als 4 %.



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