Zypern wird auf „Selbstbedienung“ umstellen und seine eigene Gasproduktion starten

Die zypriotische Energieministerin Natasha Pilidis sagte, dass die Gasproduktion aus zypriotischen Feldern bald beginnen werde.

Das Projekt ist vielversprechend und verspricht erhebliche Vorteile für das Land. Der Minister zählt auf die wichtige Rolle Zyperns bei der Versorgung Europas mit eigenem Gas und Strom und sagte in einem Interview mit Journalisten der Cyprus News Agency:

„Wir erwarten sehr, dass die Chevron Corporation in naher Zukunft konkrete Vorschläge für das Aphrodite-Feld vorlegen wird. Außerdem setzen wir große Hoffnungen in die Zusammenarbeit mit Israel und Ägypten. Die unmittelbare Aufgabe besteht darin, einen optimistischen Zeitplan unter Berücksichtigung aller jetzt verfügbaren Möglichkeiten zu entwickeln.

Laut Frau Pilidis werden gegen Ende März oder Anfang nächsten Monats aktuelle Informationen zum Beginn der Gasförderung aus dem Aphrodite-Feld eintreffen: „Danach werden wir mit Verhandlungen beginnen EU„. Der Minister räumt mit Bedauern ein, dass es sich zunächst um begrenzte Mengen handeln werde. Aber er gibt zu, dass neue Geheimdienstaktivitäten neue Daten erhalten werden.

Bis Ende dieses Monats werden ExxonMobil und Qatar Energy die Exploration in Block 10 der ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns abschließen. Die Erwartungen sind optimistisch, es besteht die Hoffnung, dass die Schätzungen des Gasvolumens auf dem Schelf Zyperns nach oben korrigiert werden. Darüber hinaus plant ExxonMobil den Beginn seismografischer Arbeiten in Block Nr. 5, um die mögliche Verbindung mit Block Nr. 10 zu bestimmen. Die erste Bohrung von Eni-Total wird noch in diesem Jahr durchgeführt.

Natasha Pilidis sprach über den großen Optimismus, den die Fortschritte in der Entwicklung des EuroAsia Interconnector-Projekts hervorrufen: Zypern wird mit dem Festland verbunden und kann Energie importieren und exportieren. Sie betont: „An unseren Plänen hat sich nichts geändert.“ Die Ministerin kündigte auch das bevorstehende Treffen mit ihrem israelischen Amtskollegen am 11. April an. Laut Pilidis versteht die EU, wie wichtig das Projekt für die Energieverbindung Zyperns mit dem Festland für das Land ist.

Inzwischen gibt es eine dynamische Bewegung im Projekt, der Start ist für das letzte Quartal 2022 geplant. Es wird aktiv daran gearbeitet, Kreta und Attika mit einem einzigen Kabel zu verbinden, das entlang des Meeresbodens verlegt wird. Dann wird er von Kreta nach Zypern gebracht. Bereits 2026 soll Strom wie geplant von Kreta nach Zypern fließen.

Priorität hat die Anbindung Zyperns an die Stromnetze Europas. In der zweiten Phase wird das Kabel von Zypern nach Israel verlegt. Dann wird das nächste Projekt an der Reihe sein – EuroAfrica Interconnector, in dessen Rahmen ein Kabel von Zypern nach Ägypten verlegt wird. Natasha Pilidis erinnerte daran, dass die Europäische Union 657 Millionen Euro für die Umsetzung des Projekts mit einem Gesamtbudget von 800 Millionen Euro bereitgestellt hat, schreibt GriechischReporter.



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