Euronews weist Vorwürfe von Fake News entschieden zurück

Als Reaktion auf die Sperrung von Euronews weist er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück und fordert die Einhaltung von Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen über die Medienfreiheit.

Roskomnadzor, Russlands Föderaler Dienst für die Überwachung von Kommunikation, Informationstechnologie und Massenmedien, hat den Betrieb eingestellt und die Websites von Euronews, Europas führendem internationalen Nachrichtensender, für seine Berichterstattung über die russische Invasion in der Ukraine gesperrt. Als Antwort gab die Veröffentlichung eine Erklärung ab.

euronews behauptet, keine offiziellen Appelle erhalten zu haben, und bestreitet nachdrücklich Vorwürfe der Verbreitung von „Fake News“ und des Aufrufs von Bürgern zum Protest, mit einer inakzeptablen Androhung einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit:

Wir verurteilen diese Beschränkung auf das Schärfste für Millionen von Menschen in Russland, die sich angesichts zunehmender Desinformation und Propaganda mehr denn je auf faktenbasierte Nachrichten von Euronews verlassen. Gemäß Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, die Russland unterzeichnet hat, fordern wir die russische Medienaufsichtsbehörde auf, Euronews freizugeben und es den Russen zu ermöglichen, ihre eigene Meinung frei zu vertreten und Informationen und Ideen zu suchen, zu erhalten und zu verbreiten über alle Medien und unabhängig von Grenzen, wie in der Erklärung angegeben.

Seit mehr als 20 Jahren ist Euronews, ein einzigartiger russischsprachiger Dienst auf dem Markt, eine wichtige unabhängige Informationsquelle für Millionen von Russen und erreicht mehr als 30 Millionen Fernsehhaushalte und viele weitere Menschen auf seinen digitalen Plattformen. Euronews ist nicht nur die meistgesehene, sondern auch die bekannteste und vertrauenswürdigste internationale Nachrichtenmarke in Russland.

Die russischsprachige Ausgabe von Euronews wird weiterhin live auf digitalen Plattformen übertragen, auf die über VPN zugegriffen werden kann. Weitere Verbreitungsmöglichkeiten werden derzeit geprüft und zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Die russischsprachige Ausgabe von Euronews bietet ihre Dienste weiterhin in vielen Ländern an. Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine ist der Datenverkehr auf seinen digitalen Plattformen sprunghaft angestiegen. In Russland, Weißrussland, Kasachstan, der Ukraine und vielen anderen Ländern hat sich das digitale Publikum von Euronews im letzten Monat verdreifacht.



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