Google.News in Russland gesperrt

Roskomnadzor hat auf dem Territorium der Russischen Föderation eingeschränkten Zugriff auf den News.Google-Dienst (Google News). Grund seien „Fälschungen über einen Spezialeinsatz in der Ukraine“.

Die Ausgabe „Aktuelle Zeit“, die sich an das russischsprachige Publikum in Russland richtet, zitiert die Agentur:

„Auf Antrag der russischen Generalstaatsanwaltschaft hat Roskomnadzor den Zugang zum Internetdienst News.Google des Landes eingeschränkt besondere militärische Operation auf dem Territorium der Ukraine“ .

Zuvor berichtete unsere Veröffentlichung, dass Roskomnadzor, der russische Föderale Dienst für die Überwachung von Kommunikation, Informationstechnologie und Massenkommunikation, die Luft abgeschaltet und blockierte Euronews-Websites, Europas führender internationaler Nachrichtensender, für seine Berichterstattung über die russische Invasion in der Ukraine. Als Reaktion darauf gab die Veröffentlichung eine Erklärung ab, in der sie die Vorwürfe zurückwies, und forderte die Einhaltung von Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen über die Medienfreiheit.

Am 4. März unterzeichnete Wladimir Putin das Gesetz über „Fälschungen über die russische Armee“. Für seine Verletzung droht den Bürgern des Landes eine Geldstrafe von bis zu 5 Millionen Rubel oder eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren. Die folgenschwere Verbreitung von Fälschungen wird mit einer Freiheitsstrafe von 10 bis 15 Jahren geahndet.

Das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (Kodex der Russischen Föderation über Ordnungswidrigkeiten) wurde geändert. Der Artikel über „öffentliche Maßnahmen zur Diskreditierung des Einsatzes“ der russischen Armee (Artikel 20.3.3. des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten) sieht eine Geldstrafe für Bürger von bis zu 100.000 Rubel und für Beamte von bis zu 300.000 Rubel vor , für juristische Personen – bis zu einer Million Rubel.

Nach der Verabschiedung dieses Gesetzes stellte der russische Dienst der BBC vorübergehend seine Arbeit ein. Novaya Gazeta hat die Entfernung von Materialien über Russlands Invasion in der Ukraine angekündigt. The Bell hat beschlossen, die Berichterstattung über den Konflikt einzustellen. Mindestens 150 Journalisten verließen Russland aufgrund der Einführung der Militärzensur, schreibt „Die Gegenwart“.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure