Die Inflation „frisst“ alle Subventionen, ein neues Stützungspaket ist unterwegs

Der Finanzapparat der Regierung will seinen Köcher mit neuen „Pfeilen“ füllen, um sich gegen den unaufhaltsamen Preisanstieg und den Druck durch den Energiepreisschub wehren zu können. Die Inflation „frisst“ Subventionen, ein neues Stützungspaket ist unterwegs.

Ein zusätzliches Budget von 2 Milliarden Euro ist bereits in Arbeit, was aufgrund einer steigenden Preisentwicklung als notwendig erachtet wurde. In dieser Situation bereitet sich die Finanzzentrale darauf vor, zusätzlich zu 2 Milliarden Euro weitere 1 Milliarde Euro in den Kampf zu werfen und Geld aus der Staatskasse anzuziehen, schreibt dikaiologitika.gr.

Die Absicht der griechischen Behörden ist es, die notwendige Unterstützung für die Bevölkerung zu schaffen, damit sie die schwere Last der steigenden Energiepreise auf ihren Schultern bewältigen kann.

Prognosen zeigen, dass sich der Aufwärtstrend bei den Preisen auf breiter Front fortsetzen wird. Inzwischen gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die Inflation in der nächsten Periode zweistellig werden wird, was bedeutet, dass staatliche Eingriffe „an allen Fronten“ erfolgen müssen.

Es wird ein Plan mit Ausgleichsmaßnahmen erwogen, die sich auf Folgendes beziehen:

  1. Kraftstoffsubventionen im Mai.
  2. Erhaltung Subventionen für Strom in den kommenden Monaten, wobei die Frage der Erhöhung der Stromrechnung für Haushalte und Unternehmen offen bleibt. Es gibt Vorschläge für eine vollständige Abdeckung der Tariferhöhungen für schutzbedürftige Haushalte, die nicht horizontal sein werden, sondern auf Einkommens- und Vermögenskriterien basieren.
  3. Zusätzliche Hilfen im Agrarbereich zur Deckung der Kosten für Düngemittel, Futtermittel etc.
  4. Senkung der Mehrwertsteuersätze von 13 % auf 6 % auf bestimmte Grundnahrungsmittel. Der Vorschlag bleibt offen, da mehrere Mitglieder des Finanzstabs das Verhältnis von Haushaltsausgaben zu den Auswirkungen einer solchen Maßnahme auf die Preise für negativ halten. Daher wird die Entscheidung vorerst verschoben.
  5. Verlängerung bis Ende 2022 der ermäßigten Mehrwertsteuer auf Gastronomie, Tourismus und Transport. Ziel ist es, das „Touristenpaket“ in dieser Saison nicht zu belasten.
  6. Beschleunigung der Auszahlung von Mitteln aus Gemeinschaftsprogrammen für Zuschüsse an Fachleute und Unternehmen sowie Mehrwertsteuerrückerstattungen zur Erhöhung der Liquidität auf dem Markt.



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