Grabsteine ​​eines von den Nazis zerstörten Friedhofs werden der jüdischen Gemeinde Thessaloniki zurückgegeben

Marmorgrabsteine ​​des von den Nazis zerstörten ehemaligen jüdischen Friedhofs in Thessaloniki wurden der jüdischen Gemeinde zurückgegeben. Bei einer Zeremonie am Dienstag überreichten lokale politische und archäologische Behörden die Grabsteine ​​an David Nahmias, einen Vertreter der jüdischen Gemeinde von Thessaloniki.

Grabsteine ​​aus dem frühen 20. Jahrhundert und ein wichtiges Element des kulturellen Erbes der Stadt in Nordgriechenland wurden bei Ausgrabungen entdeckt, um einen Hauptstadtpark im Vorort Pavlos Melas anzulegen.

Die Zerstörung des jüdischen Friedhofs in Thessaloniki und die widerwärtige Plünderung der toten Juden unserer Stadt erfolgte im Dezember 1942 durch die damals deutschen Besatzungstruppen“, sagte die Gemeinde Pavlos Melas in einer Erklärung.

Auf dem Gelände des heutigen Universitätscampus (Panepistimioupolis) wurde in jenen dunklen Tagen eine der dunkelsten und traurigsten Seiten der modernen Geschichte Thessalonikis geschrieben. Hunderttausende Gräber und Grabdenkmäler wurden zerstört und die Leichen der Toten freigelegt. Die Materialien des zerstörten Friedhofs, insbesondere der Marmor, wurden dann als Baumaterial in mehreren Projekten der Stadt verwendet und landeten so dort [бывшем военном] Kleinstadt“, heißt es in der Nachricht.

Der Bürgermeister von Pavlos Melas, Dimitris Demurtsidis, sagte: „Der jüdische Friedhof verwandelte sich in ein riesiges Areal mit zerstörten Grabsteinen und verstreuten Totenknochen, gefolgt von Plünderungen. Die Deutschen bauten einen Teich mit Grabsteinen vom Friedhof, und Hunderte von ihnen gingen zum Bau von Straßen und Plätzen. Jeder Passant konnte so viele Grabsteine ​​mitnehmen, wie er wollte, um sein Haus zu renovieren oder seinen Hof einzuebnen, da der Friedhof in eine Baumaterialhalde verwandelt worden war„.



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