Deutschland: 350 Autos nahmen an dem Rennen durch die Straßen von Hannover teil

350 Autos nahmen an der Rallye in Hannover teil und fuhren mit russischen Flaggen durch die Straßen. Gleichzeitig gingen etwa 3.500 Menschen zu einer Antikriegsdemonstration mit ukrainischen Fahnen in die Innenstadt.

Die Agentur epd berichtete gestern über prorussische Aktionen in mehreren deutschen Städten. Teilnehmer der Kundgebung in Hannover fuhren in Begleitung der Polizei durch die niedersächsische Landeshauptstadt. Bevor es losging, forderten Ordnungshüter, dass riesige Fahnen von den Motorhauben entfernt werden, was den Beginn der Aktion verzögerte.

Bundesinnenministerin Nancy Feather erklärte der Welt am Sonntag, dass die Polizei jedes Recht habe, einzugreifen, wenn Teilnehmer an Autofahrten oder Kundgebungen gegen deutsches Recht verstoßen.

Laut beispielsweise der Veröffentlichung StadtFrankfurt am Main, ist es Aktivisten untersagt, während der Prozessionen Militäreinsätze in der Ukraine mit Wort und Bild zu billigen. Es ist nicht erlaubt, die Ukraine, ihre Bevölkerung und die Opfer des Konflikts zu beleidigen. Außerdem sollten Demonstranten keine Bilder und Transparente mit den Buchstaben „V“ und „Z“ oder dem St.-Georgs-Band gezeigt werden. Darüber hinaus sind sogar Gesänge oder Plakate verboten, die Russlands Vorgehen gutheißen und dadurch öffentliche Zwietracht und Hass schüren.

Teilnehmer mit gelb-blauen Flaggen protestierten im Zentrum von Hannover gegen den russischen Angriff auf ihr Land. Monica Plate, Bürgermeisterin der Stadt, forderte die Teilnehmer auf, die Russischsprachigen nicht zu beschuldigen.

In Frankfurt am Main fand eine pro-russische Demonstration mit mehreren hundert Menschen statt. Die Stadtverwaltung erlaubte die umstrittene Kundgebung, die Kundgebung wurde jedoch verboten. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden haben die Demonstranten militante Parolen geäußert, was Anlass gibt, ein Verfahren wegen der Billigung des russischen Angriffskrieges in der Ukraine einzuleiten.

Rund 200 Autos fuhren am Samstag durch die Stuttgarter Innenstadt und sprachen sich „gegen die Diskriminierung russischsprachiger Kinder in Schulen“ aus, berichteten die Stuttgarter Nachrichten. Und die Lübecker Polizei habe die pro-russische Kundgebung gestoppt, schreibt sie dw.



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