Die Türkei entwickelt eine ANKA-Drohne mit Seeminenerkennungssystem

Die türkische Industrie ist nach der Entwicklung von ANKA-Drohnen, die mit einem Seeminenerkennungssystem im Schwarzen Meer ausgestattet sind, auf ein neues Niveau gestiegen.

Der Chef der türkischen Verteidigungsindustrie, Ismail Demir, sagte, dass die Drohne Minen erkennen werde, die von den Notfallteams der türkischen Marine geräumt werden. Im Moment die Türken entdeckt drei im Schwarzen Meer Seeminen.

Das Schwarze Meer, das Bulgarien, Rumänien, Georgien, die Türkei und natürlich die Ukraine und Russland umspült, ist seit dem 24. Februar Schauplatz von Feindseligkeiten. Russland und die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig, Seeminen im Schwarzen Meer gelegt zu haben.

TAI ANKA – eine Familie unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs), die von der türkischen Firma Türk Havacılık ve Uzay Sanayii (TUSAŞ) für die türkischen Streitkräfte entwickelt wurde. Er ist nicht so berühmt wie Bayraktar TB2und gehört zu einer anderen Klasse von Drohnen.

Seit 2004 wird an der Gründung von Anka gearbeitet. 2010 absolvierte er seinen Erstflug. TUSAŞ sagte, dass zwei Modifikationen der Drohne entwickelt werden – Anka-A und Anka-B. Die erste ist für Beobachtung, Patrouille und Aufklärung bestimmt. Anka-B-Streikdrohne, bewaffnet mit Raketen und Luftbomben. Im Herbst 2013 bestellte das türkische Militär 10 Anka-A UAVs, 2017 10 ANKA-S (bewaffnete Version) mit Lieferung im Jahr 2018[5]. Im Jahr 2019 unterzeichnete die türkische Luftwaffe einen Vertrag über weitere 22 Drohnen mit verschiedenen Modifikationen. Im Jahr 2019 wurde ein Testflug mit einer leistungsstärkeren Version der Drohne – TAI Aksungur – mit 2 Triebwerken und einer auf 700 kg erhöhten Nutzlast durchgeführt.

Das Mehrzweck-UAV besteht hauptsächlich aus Verbundwerkstoffen. Der Schwanz ist V-förmig (in einem Winkel von 100º). Dreiflügeliger Propeller. Einziehbares Dreiradfahrwerk.

Militärische Anwendung

Das UAV wurde von der Türkei während der Operation Spring Shield in Syrien eingesetzt. Am 25. Februar 2020 wurde das türkische UAV ANKA-S in Syrien in der Provinz Idlib, nahe der Stadt Serakib, von der syrischen Armee abgeschossen. Am 1. März 2020 wurde ein weiteres türkisches ANKA-S UAV in Syrien in der Nähe von Serakib abgeschossen.

Trotzdem war der Kampfeinsatz türkischer UAVs in Syrien recht erfolgreich. Nach Angaben der Türkei wurden infolge der Operation, unter anderem mit Hilfe von TAI Anka, Bayraktar, 23 Panzer, 23 Artillerieanlagen, 10 Schützenpanzer, 5 Hubschrauber, mehrere Pantsir-Luftverteidigungssysteme, 309 syrische Militärs zerstört.



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