Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren gegen eine Modelagentur ein, weil sie Daten von Frauen an Dating-Sites weitergegeben hatte

Die Staatsanwaltschaft in Thessaloniki ordnete der Polizei Ermittlungen gegen eine Modelagentur im Zusammenhang mit dem Durchsickern persönlicher Fotos von Models an, in deren Auftrag Mitarbeiter der Agentur mit Heiratswilligen korrespondierten.

Fotos von Frauen wurden ohne ihre Zustimmung auf Dating-Sites gepostet. Darüber hinaus bezahlten Benutzer für die Kommunikation mit Frauen, während sie, wie sich herausstellte, mit einem Mitarbeiter der Website kommunizierten.

Unter dem Vorwand, dass ihre Fotos in den jeweiligen Wettbewerben gezeigt würden, ermutigte der Inhaber der Modelagentur die jungen Models, einen Vertrag zu unterzeichnen, der die Bedingungen des jeweiligen Wettbewerbs widerspiegelte. Laut lokalen Medien tauchten jedoch Fotos und andere persönliche Informationen wie Ausweisdaten auf Dating-Sites auf, was nicht Teil des Vertrags war. voria.gr.

Laut Polizeiberichten wurde der Betrug aufgedeckt, als ein Unbekannter die junge Frau in den sozialen Medien fand und ihr mitteilte, dass er jahrelang eine Dating-Site bezahlt hatte, um ihr eine SMS zu schreiben. Es stellte sich heraus, dass der Mann „mit einem Mitarbeiter einer Agentur oder einer Dating-Site gesprochen hat und nicht mit dem Mädchen selbst“. Die Frau kontaktierte die Polizei, und der Fall kam vor Gericht.

Es wird berichtet, dass die Akte die Zeugenaussage einer zweiten Frau enthält, die angeblich ebenfalls Opfer desselben Betrugs wurde. Bei der Gerichtsverhandlung am Dienstag entschied das Misdemeanor Court, dass es für die Anhörung des Falls nicht zuständig sei, und verwies ihn wegen Verstoßes gegen das Gesetz über personenbezogene Daten an ein höheres Gericht.

Die polizeilichen Ermittlungen zielen darauf ab, herauszufinden, ob die personenbezogenen Daten anderer junger Frauen missbraucht wurden.



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