Cyberkriminalität: Beschwerden elektronisch einreichen

Seit heute, dem 13. Mai, können Bürger digital Beschwerden über Verbrechen im Cyberspace einreichen, nachdem die Minister für den Schutz der Bürger Takis Theodorikakos und die digitale Regierung Kyriakos Pierrakakis eine gemeinsame Entscheidung unterzeichnet haben.

Die Antragstellung erfolgt über das digitale Portal der öffentlichen Verwaltung gov.gr, Rubrik „Bürger und Alltag“, Unterrubrik „Beschwerden“.

Insbesondere kann ein Bürger beantragen Direktion für Cyberkriminalität der griechischen Polizei Elektronische Beschwerde gegen:

  • Straftaten gegen Minderjährige im Internet,
  • illegaler Zugriff auf einen Computer,
  • illegale Veröffentlichung audiovisueller Materialien über das Internet,
  • Verletzung des elektronischen und telefonischen Kommunikationsgeheimnisses,
  • Fälle von Computerbetrug,
  • Finanz-Cyberkriminalität unter Verwendung elektronischer/digitaler Währungen.

Nach Eingang und Bearbeitung des Antrags informiert das Cybercrime Office den Bürger über die nächsten Schritte.

Nach Angaben des Ministeriums für Bürgerschutz wurden im Jahr 2021 rund 7.500 Beschwerden bei der Cybercrime Police Department eingereicht, und in den ersten vier Monaten des Jahres 2022 wurden bereits 3.000 Beschwerden eingereicht.

Die Plattform nutzt die E-Services des Interaction Centers und E-Mail-Postfächer gov.gr, die den griechischen Polizeidiensten zugeordnet wurden, die entfällt das Erfordernis der physischen Anwesenheit eines Bürgers.

Der Dienst wird von der griechischen Polizei, dem Generalsekretariat für digitales Management und Erleichterung von Verfahren und dem Nationalen Netzwerk für Technologie- und Forschungsinfrastrukturen (EDYTE SA – GRNET) mit Unterstützung der Anwendungen des Generalsekretariats für öffentliche Informationssysteme entwickelt, berichtet cathimerini.gr.



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