Griechenland führt die Liste der Länder mit an "kindgerechte Justiz"

Griechenland hat im europäischen Vergleich das „kinderfreundlichste“ Justizsystem.

Trotz der Tatsache, dass Griechenland diesem Aspekt in den vergangenen Jahren nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt habe, habe das Land in den letzten Jahren große Fortschritte in dieser Richtung gemacht, schreibt er newsbeast.gr.

Der stellvertretende Justizminister Georgios Kotsiras stellt auf der Grundlage der EU-2022-Indikatoren fest, dass Griechenland bei allen Indikatoren im Zusammenhang mit „kinderfreundlicher Justiz“ eindeutig führend ist. Das schriftliche Dokument des Ministeriums hebt Maßnahmen in diese Richtung hervor (wörtlich):

„Die Entwicklung und Umsetzung eines Nationalen Aktionsplans zu Kinderrechten ist abgeschlossen und die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zu Kinderrechten ist abgeschlossen, dessen Schwerpunkte insbesondere eine kindgerechte Justiz sind.

Jüngste Änderungen der Straf- und Strafprozessordnung bieten zusätzlichen Schutz für Opfer von Straftaten und insbesondere für die Schwächsten unter ihnen, wie Minderjährige.

Das „Haus des Kindes“ nahm seinen Betrieb auf – ein speziell gestalteter Raum für Gespräche mit Kindern, der in einer besonderen, freundlichen Umgebung für Minderjährige stattfinden sollte.

Der neue Rechtsrahmen der Nationalen Justizschule (Gesetz 4871/2021) und ihr obligatorischer Lehrplan enthielten erstmals die Rechte Minderjähriger und die Grundsätze einer kindgerechten Justiz.

Die offizielle Website des Justizministeriums, die ständig aktualisiert wird, um Informationen über das Justizsystem bereitzustellen, wurde um eine spezielle Rubrik „Kindergerechte Justiz“ erweitert.

Es werden Initiativen ergriffen, um die Beteiligung von Kindern an Entscheidungsprozessen weiter zu stärken, basierend auf Artikel 12 der Internationalen Konvention über die Rechte des Kindes. Das Justizministerium beteiligte sich an der Initiative des Europarates zu den Themen „Konsultationen mit Kindern im Prozess der Schaffung eines neuen Europarates“ und „Kinderrechtsstrategie (2022-2027)“ zu einer kindgerechten Justiz.

Das Justizministerium beteiligte sich am Konsortium des direkt von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts „Justice more to children and their familys“, das die Umsetzung der Richtlinie 2016/800 über Verfahrensgarantien für verdächtigte oder beschuldigte Kinder in Strafverfahren zum Ziel hat.“



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