21 Migranten vor der Küste von Rhodos gerettet, darunter sechs Kinder


Die griechische Küstenwache führte am Sonntag erfolgreich eine Such- und Rettungsaktion mit zwei ihrer Schiffe nordöstlich der Insel Rhodos durch und rettete 21 Migranten aus einem sinkenden Boot.

Während der Such- und Rettungsaktion herrschten in der Umgebung widrige Wetterbedingungen, der Wind wehte mit einer Stärke von 6 auf der Beaufort-Skala.

Video: Such- und Rettungsaktion der griechischen Küstenwache.

Unter den Passagieren des Schlauchboots waren sechs minderjährige Kinder, vier Jungen und zwei Mädchen, sowie 13 Männer und zwei Frauen.

An Bord befanden sich auch Menschen mit Behinderungen, vier Passagiere wurden in ein Krankenhaus auf Rhodos gebracht. Laut einer lokalen Veröffentlichung dimokratiki Ihre Gesundheit ist nicht in Gefahr. Die meisten Migranten sind (ihren Angaben zufolge) Bürger Syriens.

Die Such- und Rettungsaktion der Küstenwache wurde gestartet, nachdem jemand auf dem Boot die europäische Notrufnummer 112 angerufen hatte.

Zwei Boote der Küstenwache entdeckten das Boot und konnten die Passagiere retten. Nach Angaben der griechischen Küstenwache ist kein einziger Passagier verschwunden.

Ein erfolgreicher Versuch, griechisches Territorium zu überqueren, führte offenbar zum Überschreiten der griechischen Seegrenze eine ganze Flottille von 9 Schiffen Tage später. Diesmal erlag die griechische Küstenwache jedoch nicht dem Mitleid und schickte alle illegalen Einwanderer zurück.

Nach ersten Schätzungen befanden sich insgesamt etwa 590 Flüchtlinge/Migranten an Bord aller Boote, die versuchten, griechische Hoheitsgewässer im Seegebiet zwischen Samos und Chios mit Kurs auf die Inseln zu erreichen.

Alle Boote standen unter ständiger Überwachung durch Boote und Schiffe der griechischen Küstenwache, die ihnen das Betreten der Hoheitsgewässer des Landes nicht erlaubte, bis die türkische Küstenwache über den Vorfall informiert wurde. In einem Fall versuchte ein Segelboot mit Migranten, ein Boot der Küstenwache zu rammen, war jedoch erfolglos.

An Bord der Segelboote befanden sich etwa 450 Migranten. Zwei der Boote kehrten selbstständig an die türkische Küste zurück, während die restlichen drei in Begleitung der türkischen Küstenwache ankamen, die in einem Fall sogar die Passagiere vom Boot nahm. Weitere 140 Menschen an Bord von vier Schlauchbooten wurden von der türkischen Küstenwache abgeholt und an die türkische Küste zurückgebracht.



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