Türkei: „Agafonisi, Farmakonisi, Pserimos, Kinaros und andere Inseln gehören uns“

Türkische Medien, Analysten und Militärs „bombardieren“ ihre Bevölkerung einhellig mit Behauptungen, dass mehrere griechische Inseln zur Türkei gehören, und übernehmen damit vollständig die Rhetorik der Provokationen und historisch unbegründeten Behauptungen von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Türkischer Führer mit neoosmanische Bestrebungen, griechische und arabische Gebiete zu erobern versucht, von den wirtschaftlichen Problemen seines Landes abzulenken, die er nicht lösen kann.

Erkan Karakus, Vizeadmiral, sagte, dass Agathonisi, Pharmakonisi, Pserimos, Kinaros und einige andere Inseln [в восточной части Эгейского моря] gehören zur Türkei, und daran besteht kein Zweifel:

„Unser Agafonisi, unser Arkoi, unser Pharmakonisi, unser Pserimos, unser Levita, unser Kinaros, unsere Inseln Liada, unser Syrna, unsere drei Inseln, unser Astakida. Wir besitzen Inousses, wir besitzen die Insel Pasha, wir besitzen Fimena und wir besitzen die Insel Gavata. Sie gehören uns und werden von den Umständen bestimmt. Es besteht kein Zweifel, wem sie gehören.“.

Tatsächlich ist dies nicht die einzige Propagandaaktion der Türkei, da sie in den letzten Stunden ein Video veröffentlicht hat, das darauf abzielt, türkischen Bürgern zu zeigen, dass Griechenland sie mit seiner Position in der Ägäis provoziert.

Es scheint, dass die türkische Regierung den Kurs ändert und die Ägäis nicht nur im Rahmen ihrer angeblichen Behauptungen eskaliert, sondern auch die Rhetorik als „ein von Griechenland bedrohtes Land“ darstellt.

Insbesondere das Video des staatlichen Senders TRT über die griechisch-türkischen Beziehungen mit dem Titel „Provokation im griechischen Archipel“ stellt eine Situation dar, in der darauf hingewiesen wird, dass „Griechenland das durch die Verträge von Lausanne und Paris in der Ägäis geschaffene Gleichgewicht gestört hat“. .

Griechenland verwandelte die Inseln in ein Arsenal

In dem Video sprechen regierungstreue Journalisten und Wissenschaftler darüber, wie Griechenland „die Inseln in Arsenale und Kasernen verwandelt und damit internationales Recht verletzt“. Zu den Inseln der Ägäis gehört auch der Dodekanes, der 1912 Italien unter der Bedingung der Rückgabe an den osmanischen Staat zugesprochen wurde. 1923 bestimmte der Vertrag von Lausanne, dass sie entmilitarisiert werden sollten. „Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden sie diesmal an Griechenland übergeben.“

Yeni Shafak: „Griechenland wurde im Blut der Türken geboren“

Gleichzeitig berichtet die Zeitung Yeni Shafak über die aufeinanderfolgenden Massaker, die von den Griechen während der griechischen Revolution verübt wurden. Der Artikel stellt die Positionen des berühmten britischen Historikers William St. Clair zur Schlacht von Tripolis vor:

„Griechenland, das sich mit Unterstützung westlicher Länder der Türkei entgegenstellt, verdankt seine Gründung dem brutalen Mord an Zehntausenden von Muslimen. Historische Aufzeichnungen, Dokumente und Beweise zeigen, dass die griechische Revolution eine Reihe aufeinanderfolgender Massaker war.“

Der Artikel zielt weiter auf Zypern, Makarios und den Klerus ab: „Die ständige Eskalation der Feindseligkeit Griechenlands gegenüber der Türkei hat in den letzten Wochen mit dem Hinweis von Premierminister Kyriakos Mitsotakis, dass die NATO auf ‚unserer Seite‘ steht, eine neue Dimension angenommen, in Spannung mit Truthahn.“

„Das blutigste Massaker der griechischen Miliz an der friedlichen muslimischen Bevölkerung fand im Herbst 1821 auf dem Peloponnes statt. Die Griechen, die vielerorts, vor allem in Tripolis, muslimische Türken und Albaner fanden, töteten mehr als 30.000 Menschen, darunter Frauen und Kinder.

Die Autoren zitierten den britischen Historiker William St. Clair, der sagte, dass „der Völkermord auf dem Peloponnes erst endete, als es keine muslimischen Türken mehr zum Töten gab“, heißt es in dem Bericht.

Gleichzeitig erwähnen die Autoren die Äußerungen von Recep Tayyip Erdogan, der auf einer Sitzung seiner Parteifraktion auf die griechische Politik gegenüber der Türkei reagierte und sagte: „Griechenland wird nicht den richtigen Weg einschlagen. Wir werden nicht mehr mit diesem Land sprechen. Hin und wieder heben ihre Flugzeuge ab und provozieren uns. Was machst du? Kommen Sie zur Besinnung. Lernst du nicht aus der Geschichte?“

Basierend auf der Veröffentlichung tovima.gr



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure