"es versauen" in Griechenland

Aufgrund des starken Anstiegs der Strompreise waren die griechischen Behörden gezwungen, einen Plan zur Umsetzung von Energieeinsparungen für Regierungsbehörden zu erstellen, der kurz als „Scheiß drauf“ bezeichnet werden kann.

Die Stromrechnungen für öffentliche Einrichtungen beliefen sich bis Ende 2021 auf 956 Millionen Euro, gegenüber 596 Millionen Euro im Jahr 2020. Dabei sollen sie 1,1 Milliarden Euro übersteigen.

Die griechischen Behörden sind ernsthaft besorgt über die Notwendigkeit, Energieeinsparungen von 10 % pro Jahr und mindestens 30 % bis 2030 dringend einzuführen. Aus diesem Anlass fand eine Sitzung des Ministerkabinetts statt, bei der der Minister für Umwelt und Energie Kostas Skrekas, der stellvertretende Finanzminister Todoris Skilakakis, der Innenminister Makis Voridis und die Generalsekretärin für Energie Alexandra Sduku sprachen.

In den Reden geht es um:

  1. Aufbau eines digitalen Energieüberwachungssystems für 212.000 Regierungsgebäude.
  2. Bereitstellung von Anreizen für Regierungsbehörden (Ministerien, Kommunen usw.), um Ziele zu erreichen, sowie Abschreckung für diejenigen, die Ziele nicht erreichen.
  3. Aktivierung des Electra-Programms in Höhe von 640 Millionen Euro zur energetischen Modernisierung öffentlicher Gebäude.

Betrieb „Thermostat“

Nach dem, was aus den Ankündigungen erfuhr, jede Regierungsbehörde ernennt einen Energiemanager für jedes Gebäude, das für die Verbrauchskontrolle zuständig ist. Es wird ein Rundschreiben herausgegeben. Mit den von Frau Sdukow beschriebenen einfachen Schritten können Sie den Verbrauch von 15 % auf 35 % reduzieren.

Dies sind die folgenden Empfehlungen:

  1. Verschwenden Sie keine Energie. Beamte werden gebeten, bei geöffneten Fenstern die Klimaanlagen nicht zu benutzen. Sie können eine 10-minütige Pause einlegen, um die Klimaanlage auszuschalten und die Fenster zu öffnen, um den Raum zu lüften.
  2. Stellen Sie an Orten, an denen sich keine Mitarbeiter aufhalten, Kühlung und Heizung für eine Weile ab.
  3. Schalten Sie am Ende der Arbeitszeit das Licht und die Klimaanlage aus.
  4. Natürliche Belüftung des Gebäudes in der Nacht.
  5. Installieren Sie Beschattungssysteme wie Jalousien und Vorhänge.

Elektronische Plattform

Der stellvertretende Finanzminister erläuterte, wie der Energieverbrauch kontrolliert und Anreize und Beschränkungen geschaffen werden können. Ihm zufolge wird der Energieverbrauch von 212.000 Zählern in Gebäuden des öffentlichen Sektors über die elektronische Plattform überwacht und aufgezeichnet. Auch die für Energieeinsparung zuständigen Personen in jeder Institution werden bekannt gegeben. Beispielsweise wird es in kommunalen Gebäuden einen Mitarbeiter der Gemeinde geben.

Zur Umsetzung der Maßnahmen wird ein Unterstützungsangebot für Behörden geschaffen

Es werden Anreize gesetzt, um die Ziele zu erreichen. Erreicht die staatliche Stelle die Maßnahmen und Ziele, erhält sie einen zusätzlichen Anreiz zur Senkung des Energieverbrauchs, ansonsten umgekehrt. Wie genau, ist noch nicht klar.

Elektra-Programm

Der Implementierungsleitfaden für das Electra-Programm wurde heute auf der Website des Ministeriums für Ökologie und Energie veröffentlicht. Sein Budget beträgt 640 Millionen Euro und fördert die energetische Modernisierung öffentlicher Gebäude zu 50 % bis 80 %: den Austausch von Fenstern, die Installation von Solarwarmwasserbereitern und Systemen für erneuerbare Energien und Energiespeicherung.

PS Ich frage mich, wie viel dieses Programm für die Steuerzahler kosten wird? Schließlich sollen all diese Verantwortlichen und „Zuschauer“ eine zusätzliche Bezahlung und ein Gehalt erhalten? Werden diese Beträge nicht mehr als die Einsparungen ausmachen?



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure