USA: Inflationssprung auf 8,6 % im Mai statt der erwarteten 8,3 %

Die Inflation in den USA schlägt einen weiteren Rekord. Am 10. Juni übertraf der Einzelhandelsindex die bereits ominösen Analystenschätzungen und „stieg“ im Mai um 8,6 %.

Analysten hatten erwartet, dass der Index auf 8,3 % steigen würde. Am Ende stellte sich die angekündigte Nachricht als viel schlimmer heraus: Die Inflation stieg auf 8,6 %, den höchsten Wert für den Index seit 1981. Auf Monatsbasis stieg der Index um 1 % von einem Gewinn von 0,3 % im April.

Der Schlüsselmoment war der Anstieg der Kraftstoffpreise, wobei der Benzinpreis in vielen Staaten 5 $ pro Gallone überstieg und im Sommer schätzungsweise 6 $ erreichen wird. Die Energiepreise stiegen im Vergleich zum Vormonat um 3,9 %, insgesamt betrug der Anstieg seit Jahresbeginn 34,6 %. Auch die Lebensmittelpreise stiegen um weitere 1,2 % im Mai, während ihr Gesamtanstieg seit Jahresbeginn 10,1 % betrug.

Die strukturelle Inflation ohne Lebensmittel- und Energiepreise lag bei 6 % und damit etwas über den geschätzten 5,9 %.

Anruf für die Fed

Buchstäblich gestern Der prominente Ökonom Mohamed El-Erian hat davor gewarnt, dass die US-Inflation die Obergrenze noch nicht „erreicht“ hat.wenn die Kräfte, die den Inflationsdruck antreiben, zunehmen. Tatsächlich wiederholte er seine kritischen Ansichten gegenüber der Federal Reserve, die letztes Jahr fälschlicherweise glaubte, dass eine hohe Inflation nur vorübergehend sein würde.

Seitdem hat die US-Notenbank ihre Geldpolitik geändert und die Zinsen zweimal angehoben, zuletzt um 50 Basispunkte. Laut dem Protokoll der letzten Sitzung scheinen die Vorstandsmitglieder jedoch zu erkennen, dass sie in den kommenden Monaten mehrere sowie dynamische Zinserhöhungen benötigen. Tatsächlich haben einige ihrer Mitglieder bereits einen Vorschlag für eine Erhöhung um 75 Basispunkte im Herbst eingereicht.

Angesichts dieser Zahlen erwarten die Märkte nun, dass die Zinsen bis Ende des Jahres von 2,5 % auf 2,75 % steigen werden, wenn die Fed ihre Geldpolitik strafft.

Wall Street

Die negativen Auswirkungen der Inflation wirkten sich direkt auf die Aktienindizes aus, was auf dem US-Markt ganz natürlich war. Vor der Konferenz fielen die Dow-Jones-Futures auf 279 Punkte oder 0,9 %, während die Verluste beim S&P 500 und Nasdaq 1,1 % bzw. 1,4 % betrugen.

Am Rentenmarkt stiegen die Renditen 2-jähriger US-Staatsanleihen um 8 Basispunkte auf über 2,9 %, während die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen um 3,03 % stiegen.



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