MH17-Prozess abgeschlossen, Urteil im Herbst erwartet

Der Prozess um den Abschuss von Flug MH17 im Juli 2014 ist in den Niederlanden beendet.

Heute war der letzte Tag des mh17-Prozesses. Das Urteil soll im November oder Dezember 2022 fallen. Die Sichtweise der Staatsanwälte ist hier nachzulesen und zu sehen: https://t.co/HBs875P6tg (Englisch und Niederländisch) #MH17criminalfiles #mh17 pic.twitter.com/I4fHWZYqct

— JIT MH17 (@JITMH17) 10. Juni 2022

„>Twitter Joint International Group (JIT):

„Heute war der letzte Prozesstag für MH17. Die Urteilsverkündung wird im November oder Dezember 2022 erwartet.“

In dem Fall gibt es vier Verdächtige: drei Russen und einen Ukrainer. Bei der letzten Gerichtssitzung sprach die Verteidigung von Oleg Pulatov aus Russland, berichtet die Zeitung. Nr. Er gibt seine Schuld nicht zu und sagte im letzten Wort:

„Ich habe nichts mit dem Absturz vom 17. Juli 2014 zu tun.“

Pulatow behauptet, die Staatsanwaltschaft habe „selektiv“ widersprüchliche Zeugenaussagen verwendet und „wichtige Informationen verschwiegen“. Daraufhin bezeichnete er die Feststellungen der Sachverständigen als „unprofessionell und unzutreffend“, woraufhin er das Gericht aufforderte, ihn freizusprechen.

Am 17. Juli 2014 stürzte eine Boeing 777 der Malaysia Airlines mit MH17 von Amsterdam nach Kuala Lumpur im Donbass ab. Alle an Bord wurden getötet – 298 Menschen. Die Untersuchung ergab, dass das Flugzeug von russischem Militärpersonal unter Beteiligung prorussischer Separatisten mit Hilfe des Buk-Luftverteidigungssystems abgeschossen und aus Russland in die Ukraine transportiert wurde. Es gehörte der 53. Flugabwehrraketenbrigade des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation.

Neben Oberst Oleg Pulatov (Gyurza) sind zwei weitere Russen in den Fall verwickelt – der ehemalige „Verteidigungsminister“ der selbsternannten „DVR“ Igor Girkin (Strelkov), Generalmajor Sergei Dubinsky (Khmury) und auch ein Bürger der Ukraine Leonid Kharchenko (Krot).





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