Griechenland: Weitere Preiserhöhungen vor allem bei Grundnahrungsmitteln

Neue Preiserhöhungen von rund 10%, die fast alle Produktkategorien in Supermärkten abdecken, zeigen Preislisten, die von Lieferanten an Unternehmen gehen und ab Juli gültig sind.

Es ist zu beachten, dass dies vor dem Hintergrund steigender Preise für andere Kategorien von Konsumgütern und Dienstleistungen geschieht. Mit dem Lebensmittelindex, der den zweiten Monat in Folge sogar den durchschnittlichen Inflationsrekord übertrifft [цены в этой категории в мае с.г. выросли на 12,1% в годовом исчислении при индексе потребительских цен на 11,3%, а в апреле поднялись на 10,9 % при индексе потребительских цен на уровне 10,2%]sehen Schätzungen für Juni noch ominöser aus.

Preise um mehr als 20 % gestiegen

Für das erste Quartal dieses Jahres ist ein Lebensmittelkorb mit 25 Grundnahrungsmitteln bereits um 6,2 % teurer geworden. Nach Beginn des Krieges in der Ukraine nahm die Preissteigerungsrate noch weiter zu. Am besorgniserregendsten ist, dass sich Preiserhöhungen ausbreiten für alle Produkte, und nicht nur für solche, die in direktem Zusammenhang mit dem Import von Rohstoffen aus Russland und der Ukraine stehen.

Durch offizielle Daten ELSTATvon April bis Anfang Juni haben sich die Preise für eine Reihe von Lebensmittelkategorien erhöht:

Korb mit 25 Produkten

1. März 22

10. Juni 22

Eier mittel 6 Stück

2.29

2,75

Mehl 1 kg

1.28

1.54

Erfrischungsgetränk Cola 1,5 l

1.47

1.48

Flüssiges Geschirrspülmittel 400 ml

1.73

1.92

Olivenöl extra vergine 1 l

7.66

8.44

Feta-Käse 400 g

4.84

5.5

Sonnenblumenöl 1 l

3.62

4.35

Importierte Bananen

1.43

1.51

Reis 1 kg

4.23

4.26

Rohe Vollmilch (pasteurisiert) 1 l

1.38

1.42

Maisöl 1 l

4.02

4.75

Instantkaffee 200 g

7.29

7.05

Linsen 500 gr

1,88

1,85

Frisches ganzes Huhn 1 kg

3.35

2.93

Joghurt 5% Fett 500 g

2.28

2.18

Spaghetti Nr. 6 500 g

0,97

1.02

Starke Äpfel Großhandel 1 kg

1.31

1,67

Mineralwasser 6 × 1,5 l

1,79

1.63

Frische zypriotische Kartoffeln 3 kg

3.45

3.72

Schokolade 100 gr

1.47

1.53

Toilettenpapier 8 Stk.

4.31

4.65

Margarine 500 gr

2.68

2.63

Tomatensaft 500 g

0,79

0,77

Geräucherter Truthahn 160 g

2.44

2.48

Toastbrot 500 g

1,85

2.08

Allgemeines

69.81

74.14

Nach der Meinung Marktteilnehmer werden die Preise weiter steigen den ganzen Sommer, während nach dem „optimistischen Szenario“ wenn es keinen neuen Ausnahmezustand gibt, Im Herbst wird mit einer Deeskalation der Preise gerechnet.

Die Preise im europäischen Ausland stiegen leicht an.

Wenn Sie in die Supermarktregale schauen, werden Sie nach Deutschland, Spanien, Österreich, Frankreich fliehen wollen. Hier sind einige Beispiele:

  • In Spanien werden Grundnahrungsmittel wie Milch, Brot, Eier und Käse mit 4 % Mehrwertsteuer belegt, in Griechenland mit 13 %!
  • In Deutschland unterliegen einige Produkte 7 % Mehrwertsteuer, während in Österreich Milch und Getreide 10 % Mehrwertsteuer unterliegen.
  • Eine Packung mit 23 Babywindeln kostet in Griechenland 8,98 Euro, in Deutschland 3,80 Euro in großen Supermarktketten. Das heißt, in Griechenland kostet es 2,5-mal mehr als in Deutschland.
  • Die Energieinflation lag im Mai 2021 in Griechenland bei 60,9 %, verglichen mit durchschnittlich 39,2 % im Euroraum.
  • Griechenland belegt in Europa den dritten Platz beim endgültigen Durchschnittspreis für bleifreies Benzin, d.h. 2.777 Euro pro Liter, nach Finnland und Dänemark. Der Preis vor Steuern war der zwölfthöchste.
  • Im April besetzte Griechenland sechster Platz in Bezug auf die Lebensmittelinflation (11,3%) unter den Ländern der Eurozone und übertroffen ihr Durchschnitt.
  • Der Preis für einen Liter Frischmilch beträgt in Spanien 0,8 Euro und in Griechenland 1,24 Euro, d.h. 50 % teurer.
  • Bemerkenswerterweise stiegen die Brotpreise um 13,1 % (8,6 % in der Eurozone) und die Fleischpreise um 14,3 %, was das höchste Wachstum in der Eurozone darstellt und fast doppelt so hoch ist wie der Durchschnitt (7,8 %).

Und das alles vor dem Hintergrund wahnsinniger Steuern. Beispielsweise werden Unternehmer ab 0 Euro Einkommen mit mehr als 50 % besteuert. So etwas gibt es nirgendwo auf der Welt.

Vorteile

Das soll nicht heißen, dass die Regierung nicht versucht, den ärmsten Bürgern zu helfen. Diese Hilfestellung erlaubt jedoch oft nicht einmal ein Leben von der Hand in den Mund.



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