Aserbaidschanisches Gas ging über eine Pipeline von Griechenland nach Bulgarien

Bulgarien erhielt die erste Probelieferung von aserbaidschanischem Gas aus Griechenland, dessen gesamtes Volumen noch vor Ende dieses Monats gepumpt werden soll.

Das berichtete der bulgarische Radiosender BNRunter Bezugnahme auf die Aussagen seines Korrespondenten:

„Bis Ende Juni wird eine Testmenge Gas durch die Pipeline gepumpt.“

Im April komplett Gazprom Gaszufuhr unterbrechen nach Polen und Bulgarien. Der Grund ist die Weigerung dieser Länder, blauen Kraftstoff in Rubel zu bezahlen. Gazprom Export hat Bulgargaz und PGNiG über die Aussetzung der Gaslieferungen informiert – ab dem 27. April bis zur Zahlung gemäß dem festgelegten Verfahren Dekret des russischen Präsidenten.

Der Bau der Gaspipeline Griechenland-Bulgarien Interconnector (IGB) sollte Anfang 2021 abgeschlossen sein, ihr kommerzieller Betrieb war für Juli 2021 geplant. Dann wurden die Inbetriebnahmetermine auf Ende 2021 verschoben. Doch im Dezember verzögerte sich die Fertigstellung des IGB-Baus pandemiebedingt um mehrere Monate – wegen einer Verzögerung bei der Materialeinfuhr.

Die Griechenland-Bulgarien-Pipeline wird an die geplante schwimmende LNG-Speicher- und Regasifizierungsstation in Alexandroupoli (FSRU) angeschlossen. Die Anfangskapazität der Gaspipeline beträgt 3 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr mit dem Potenzial, auf 5 Milliarden Kubikmeter erweitert zu werden.



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