RND: „Liebes Griechenland: Die Einheimischen sind den Feiertagen nicht gewachsen“

„Liebes Griechenland, die Einheimischen haben keine Zeit mehr für die Feiertage“, titelte das Nachrichtennetzwerk RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) in mehreren deutschen Zeitungen.

Die Publikation beginnt mit einem Beispiel: „Mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.800 Euro gehört die Familie von Eleni und Georgios Kontogiorgis zur Mittelschicht in Griechenland. Das 30-jährige Familienoberhaupt ist Polizist, seine 31-jährige Frau arbeitet halbtags in einem Kindergarten, in den auch die drei- und fünfjährigen Töchter des Paares gehen.

Dubai ist billiger als die Kykladen

Normalerweise fuhr die Familie im August für 14 Tage nach Paros, wie in den drei Jahren zuvor. „Aber dieses Jahr haben wir die Reise abgesagt“, sagt Eleni. Ihr Hotel hat die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 25 % erhöht.

Statt Paros „haben wir ein Hotel in Dubai für 95 Euro pro Nacht gebucht. Für eine vierköpfige Familie kostet ein Flugticket etwa 2.000 Euro.“ Aber, wie George Kontogiorgis sagt, „im Allgemeinen werden Ferien in den Emiraten billiger sein als auf den Kykladen.“

Der starke Anstieg der Hotelpreise

In Bezug auf Athen stellt die Veröffentlichung fest, dass „laut der Online-Plattform Mabrian die Preise für Fünf-Sterne-Hotels in Griechenland in diesem Jahr im Vergleich zu 2019 vor der Krise um 110 % gestiegen sind. Bei Vier-Sterne-Hotels betrug das Wachstum 63 %, bei Drei-Sterne-Hotels 19 %. Im Mai erreichte die Inflation in Griechenland 11,3 %, die höchste Rate seit 30 Jahren.

Alles ist teurer geworden, vom Hotel über das Essen in der Taverne bis hin zu den Getränken an der Strandbar oder der Autovermietung. Hinzu kommen die hohen Benzinpreise. Auf den griechischen Inseln kostet ein Liter Benzin an vielen Tankstellen mehr als 2,70 Euro.



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