Nach dem NATO-Gipfel in Madrid

Die auf dem Madrider Gipfel skizzierte neue Strategie wird von den NATO-Mitgliedstaaten in den nächsten zehn Jahren befolgt.

Ausgangspunkte: China als „Systemherausforderer“, Russland als Sicherheitsbedrohung. Präsident Joe Biden sagte, die USA seien nun bereit, ihr Militärarsenal einzusetzen, um Partnern zu helfen:

„Die Vereinigten Staaten tun, wovor sie gewarnt haben, und sagen: Wenn Putin in die Ukraine einmarschiert, werden wir unsere Position in Europa stärken. Wir werden mehr Schiffe hier in Spanien einsetzen, mehr Luftverteidigung in Italien und Deutschland, mehr F-35 in den USA.“ Großbritannien, und um unsere Ostflanke zu stärken, werden wir ein neues ständiges Hauptquartier des 5. Armeekorps in Polen einsetzen.

Der Gipfel wurde als historisch bezeichnet und bezog sich auf Schweden und Finnland – die traditionell neutralen Staaten haben ihre Reise in Richtung Nordatlantik-Allianz begonnen. Diesbezüglich sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg:

„Das Wichtigste für uns ist, dass sie Mitglieder des Blocks werden. Wir sind hier, um unsere Verbündeten und natürlich Finnland und Schweden zu schützen. Und wir sind auf jede unerwartete Wendung der Ereignisse vorbereitet.“

Auch diese Länder haben keine Einwände gegen den Beitritt zur NATO Truthahn: Die Parteien unterzeichneten ein Memorandum zur Konsolidierung der Vereinbarungen.

Während des Gipfels wurden aktuelle strategische Themen behandelt, wie illegale Migration durch die Länder Nordafrikas, Sicherheit in der Sahelzone und andere.

Für die Russische Föderation deuten die Ergebnisse des NATO-Treffens in Madrid auf eine Rückkehr zum Eisernen Vorhang und zum Kalten Krieg hin. Der russische Außenminister Sergej Lawrow reagierte scharf:

„Was den Eisernen Vorhang angeht, stimme ich Wladimir Wladimirowitsch zu, dass er sich praktisch bereits senkt. Lassen Sie sie (den Westen) sich nur vorsichtig verhalten, um nichts einzuklemmen. Aber dieser Prozess wurde eingeleitet.“



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