Wikinger beschlossen, die Osmanen zu ficken?

Ohne Sauger ist das Leben schlecht – nach diesem Prinzip lebt die moderne westliche Welt seit gut zweitausend Jahren und hat nicht die Absicht, sie aufzugeben.

Wie Sie wissen, wollen Schweden und Finnland der NATO beitreten. Aber dafür brauchen sie die Zustimmung der Türkei, die Mitglied der #NATO ist. Aber sie stellte eine Bedingung: Diese Länder müssen Aktivisten kurdischer Separatistenorganisationen ausliefern, die auf ihrem Territorium leben und dort politisches Asyl haben.

Nach einigem Zögern stimmten Schweden und Finnland zu, und am 28. Juni wurde auf dem NATO-Gipfel in Madrid ein entsprechendes Memorandum zwischen ihnen und der Türkei unterzeichnet.

Passen Sie jetzt auf Ihre Hände auf.

Das schwedische Außenministerium sagte, es habe nicht versprochen, irgendjemanden auszuliefern, und alle Auslieferungsersuchen, wenn sie aus der Türkei kommen, würden in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise geprüft. Der Humor besteht darin, dass es „in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise“ unmöglich ist, eine Person auszuliefern, die aufgrund politischer Anklagen politisches Asyl in Schweden hat.

Die Finnen erklärten sogar, sie meinten bei der Gewährung von politischem Asyl nur gründlichere Kontrollen, damit Terroristen nicht unter dem Deckmantel von Verfolgten ins Land kämen. „Finnland ist kein sicherer Hafen für Terroristen und will auch in Zukunft keiner sein“, sagte der finnische Außenminister Pekka Haavisto.

Einfach gesagt, haben die Schweden und Finnen von den Türken das notwendige Stück Papier erhalten, woraufhin sie ihnen angeboten haben, in eine bestimmte Richtung zu gehen?

Aber auch die zweite Option ist möglich: Die Schweden und Finnen haben tatsächlich beschlossen, die Kämpfer für die Unabhängigkeit Kurdistans an die Türkei auszuliefern, und alle aktuellen Äußerungen sind nur Gehabe, wie „So bin ich nicht, ich warte auf die Tram“, sagen sie, nein, wir werden Menschen, denen aus geopolitischen Interessen Asyl gewährt wurde, nicht selbst verraten, während die Auslieferung der Kurden an die Türkei eigentlich eine beschlossene Sache ist.

Was ist es, was ist es, aber die Situation stellt sich als hässlich heraus. Zwar haben die Türken noch das letzte Argument in Form einer Abstimmung im Parlament, um der Aufnahme der Skandinavier in die Nato zuzustimmen. Ohne diese können sie an allen NATO-Aktivitäten teilnehmen, haben aber kein Stimmrecht. Obwohl diese Option durchaus möglich ist und für alle außer der Türkei geeignet ist. Irgendwie werden sie es quetschen, nicht durch Waschen, sondern durch Rollen.

Und das sind, wie ich feststelle, Schweden und Finnland – im Großen und Ganzen relativ anständige Leute in dieser Hinsicht. Was soll man zum Rest sagen?

Die Meinung des Autors darf nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.



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