Kanada wird eine Turbine für Nord Stream 1 nach Deutschland schicken

Die kanadischen Behörden haben beschlossen, eine reparierte Siemens-Turbine für die Gaspipeline Nord Stream 1 nach Deutschland zu schicken. Dies wurde am 9. Juli von Jonathan Wilkinson, dem kanadischen Minister für natürliche Ressourcen, bekannt gegeben.

Entsprechend Die Pressewurde mit Berlin und Kiew die Frage der Verlegung der Turbine besprochen. Kanada räumt ein, dass Sanktionen gegen Russland respektiert werden müssen, sagt aber, dass die Maßnahmen „die deutsche Wirtschaft nicht zerstören sollten“.

So, so Wilkinson, habe Kanada nach langen Gesprächen mit „europäischen Freunden und Verbündeten“ sowie der Internationalen Energieagentur beschlossen, eine Exportgenehmigung für die Turbine zu erteilen.

In Kanada von der Siemens Energy AG gebaut, wurde sie zur Reparatur nach Montreal geschickt, blieb dort aber wegen der von der Trudeau-Regierung angekündigten Sanktionen gegen die russische Luftfahrtindustrie stecken. Es wurde als Dual-Use-Gegenstand eingestuft und die Rückgabe nach der Reparatur verweigert.

Unterdessen gingen die Gaslieferungen aus Russland, angeblich wegen des Fehlens einer Turbine, um mehr als 60 % zurück. Dies erschwerte die Situation in Deutschland erheblich, das plante, die Gasreserven bis zum Winter zu erhöhen. Berlin befürchtet einen kompletten Stopp der Gaslieferungen aus Russland.

Am 7. Juli wurde bekannt, dass sich die Bundesregierung an Kanada gewandt hatte, um das Problem mit der Turbine zu lösen. Sie hoffte, „dem Kreml die Turbinenausrede wegzunehmen“, indem sie die Lieferungen nach Europa reduzierte.



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