Süddeutsche Zeitung: „Die Inflation in der Türkei galoppiert, der Aktienmarkt auch“

Eine unerwartete Entwicklung in der Türkei. Mit 80 % Inflation erlebt die Istanbuler Börse einen beispiellosen Boom, der BIST-100-Index ist seit Jahresbeginn um 31 % gestiegen. Wie wird das erklärt?

Die deutsche Ausgabe der Süddeutschen Zeitung stellt fest: „Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass die Türkei keine Insel des Wohlstands ist.“

Im Gegenteil, die Explosion an den Aktienmärkten ist eine Folge der Krise, die das Land quält, eine Folge der galoppierenden Inflation. Der Preisanstieg in der Türkei beträgt jetzt 80 % im Jahresvergleich, Anfang des Jahres waren es nur 20 %. Der Wert der türkischen Lira fällt rapide. Vor einem Jahr entsprach ein Dollar 8 türkischen Lira, heute – 17,30 türkischen Lira. „Türkische Anleger versuchen, sich mit Aktienkäufen gegen Inflation abzusichern“, sagt Ulrich Leuchtmann, Leiter Devisenanalysten der Commerzbank.

Aber kann der türkische Aktienmarkt für ausländische Investoren attraktiv werden? „Lohitmann hält es für wahrscheinlich, dass ausländische Investoren auch türkische Aktien kaufen und auf ein Szenario setzen, in dem der Index stärker steigt als die Währung fällt“, berichtet die Süddeutsche Zeitung. – Theoretisch halten sich diese beiden die Waage, aber in der Türkei gibt es einige weiche Beschränkungen für den Kapitalverkehr. Der aktuelle Regulierungsrahmen erschwert es Anlegern, auf eine fallende türkische Lira zu setzen.“



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