Wildschweinunfälle in Kilkis: „Wir werden immer mehr Unfälle haben“

Experten fordern Wildschweinmanagementmaßnahmen, um das Risiko von Verkehrsunfällen wie dem in Kilkis zu verringern.

Das Eindringen des Menschen in die Lebensräume vieler Wildtierarten hat dazu geführt, dass sie sich auf der Suche nach Nahrung den Städten näherten.
„Wenn nicht rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, wird es leider mehr solcher tragischen Vorfälle geben.“ Der Professor für Forstwirtschaft und Umweltschutz ΑΠΘ Christos Vlachos schlägt seit langem Alarm wegen der sprunghaft ansteigenden Wildschweinpopulation in Griechenland. Wie er sagt, zögern wir jedoch aufgrund einer verzerrten Wahrnehmung dessen, was ökologisch ist und was nicht, Maßnahmen zu ergreifen, was zu Vorfällen wie dem in Kilkis führt. Am Montagabend verursachte eine Herde Wildschweine, die bei km 62 der neuen Autobahn Thessaloniki-Neo-Petritsiou auf die Fahrbahn entkam, einen Unfall mit drei Autos, bei dem zwei getötet und vier verletzt wurden.

Es sei eine „Einbahnstraße“, sagt der Professor: Seit der Mensch erstmals in den Lebensraum wilder Tiere eingedrungen sei, müsse er handeln. „Wir greifen in ihren Lebensraum ein, in dem sie brüten, und infolgedessen rücken einige Arten auf der Suche nach Nahrung immer näher an Städte heran. Das bedeutet, dass es immer mehr Unfälle geben wird“, sagt Herr Vlahos. Wie er erwähnt, hat die Population der Wildschweine zugenommen, weil sie sich sicher fühlen und mehr Fortpflanzungspotenzial haben. Arten müssen kartiert, Bestände vermessen, kritische Gebiete identifiziert werden, wie etwa um den Lagada-See, damit dann Maßnahmen ergriffen werden können, um den Bestand auf einem normalen Niveau zu halten. cathimerini.gr.

Die Kollision von drei Autos, bei der zwei Bürger getötet und vier verletzt wurden, ereignete sich auf dem 62. Kilometer der neuen Nationalstraße von Thessaloniki – Neo Petritsiou (Θεσσαλονίκης – Νέου Πετριτσίου). Eine verzerrte Wahrnehmung der Ökologie und Verzögerungen beim Ergreifen von Maßnahmen, wie z. B. der Kartierung von Wildtierarten in Griechenland, verschärfen das Problem. „Wir werden immer Unfälle haben“, schließt Christos Vlachos. „Dies ist ein globales Phänomen. In Amerika wurden Tausende solcher Fälle registriert. Das Ziel ist es, ihre Wahrscheinlichkeit so weit wie möglich zu minimieren. Und dies kann nur durch Bevölkerungsmanagement erreicht werden. Wir sind bereits zu spät.“



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Wildschweinunfälle in Kilkis: „Wir werden immer mehr Unfälle haben“

Experten fordern Wildschweinmanagementmaßnahmen, um das Risiko von Verkehrsunfällen wie dem in Kilkis zu verringern.

Das Eindringen des Menschen in die Lebensräume vieler Wildtierarten hat dazu geführt, dass sie sich auf der Suche nach Nahrung den Städten näherten.
„Wenn nicht rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, wird es leider mehr solcher tragischen Vorfälle geben.“ Der Professor für Forstwirtschaft und Umweltschutz ΑΠΘ Christos Vlachos schlägt seit langem Alarm wegen der sprunghaft ansteigenden Wildschweinpopulation in Griechenland. Wie er sagt, zögern wir jedoch aufgrund einer verzerrten Wahrnehmung dessen, was ökologisch ist und was nicht, Maßnahmen zu ergreifen, was zu Vorfällen wie dem in Kilkis führt. Am Montagabend verursachte eine Herde Wildschweine, die bei km 62 der neuen Autobahn Thessaloniki-Neo-Petritsiou auf die Fahrbahn entkam, einen Unfall mit drei Autos, bei dem zwei getötet und vier verletzt wurden.

Es sei eine „Einbahnstraße“, sagt der Professor: Seit der Mensch erstmals in den Lebensraum wilder Tiere eingedrungen sei, müsse er handeln. „Wir greifen in ihren Lebensraum ein, in dem sie brüten, und infolgedessen rücken einige Arten auf der Suche nach Nahrung immer näher an Städte heran. Das bedeutet, dass es immer mehr Unfälle geben wird“, sagt Herr Vlahos. Wie er erwähnt, hat die Population der Wildschweine zugenommen, weil sie sich sicher fühlen und mehr Fortpflanzungspotenzial haben. Arten müssen kartiert, Bestände vermessen, kritische Gebiete identifiziert werden, wie etwa um den Lagada-See, damit dann Maßnahmen ergriffen werden können, um den Bestand auf einem normalen Niveau zu halten. cathimerini.gr.

Die Kollision von drei Autos, bei der zwei Bürger getötet und vier verletzt wurden, ereignete sich auf dem 62. Kilometer der neuen Nationalstraße von Thessaloniki – Neo Petritsiou (Θεσσαλονίκης – Νέου Πετριτσίου). Eine verzerrte Wahrnehmung der Ökologie und Verzögerungen beim Ergreifen von Maßnahmen, wie z. B. der Kartierung von Wildtierarten in Griechenland, verschärfen das Problem. „Wir werden immer Unfälle haben“, schließt Christos Vlachos. „Dies ist ein globales Phänomen. In Amerika wurden Tausende solcher Fälle registriert. Das Ziel ist es, ihre Wahrscheinlichkeit so weit wie möglich zu minimieren. Und dies kann nur durch Bevölkerungsmanagement erreicht werden. Wir sind bereits zu spät.“



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