Laut Bericht der Europäischen Kommission wird das Wirtschaftswachstum Griechenlands den EU-Durchschnitt übersteigen

Das Wirtschaftswachstum in Griechenland wird den Durchschnitt für übersteigen EU im Jahr 2022, aber die Inflation wird laut dem am Donnerstag veröffentlichten Wirtschaftsausblick 2022 der Europäischen Kommission hoch bleiben.

Demnach hat Griechenland seine Dynamik im ersten Quartal 2022 beibehalten, wobei das reale BIP um 2,3 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist. Das Wachstum der privaten Konsumausgaben wurde durch positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt unterstützt, und die Investitionen stiegen deutlich an. Die Nettoexporte gingen aufgrund einer Verlangsamung des Wachstums der wichtigsten Handelspartner Griechenlands sowie anhaltender Störungen in der globalen Lieferkette zurück.

Das Wachstum im ersten Quartal übertraf frühere Schätzungen, aber die volle Auswirkung der höheren Inflation und des daraus resultierenden Rückgangs des real verfügbaren Einkommens wird voraussichtlich noch in diesem Jahr spürbar werden. Neben der anhaltend hohen Inflation wird die geringere Dynamik bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere aufgrund des schwächeren Produktionswachstums in Sektoren mit hohen Produktionskosten, die Ausgaben der privaten Haushalte in den kommenden Quartalen dämpfen.

Das Wachstum im Jahr 2022 wird voraussichtlich auch durch die Dynamik der RRP-Einführung unterstützt. Hochfrequente Indikatoren bestätigen die erwarteten guten Aussichten für den Tourismus im Jahr 2022 und entsprechen weiterhin den Prognosen einer vollständigen Rückkehr zum Niveau vor der Pandemie bis 2023. Insgesamt wird für das reale BIP ein Wachstum von 4,0 % im Jahr 2022 und ein langsames Wachstum auf 2,4 % im Jahr 2023 prognostiziert .

Für die Zukunft wird erwartet, dass die erhöhte Unsicherheit die Nachfrage nach neuen Arbeitsplätzen weiter dämpfen und in Verbindung mit der immer noch hohen Inflation das Wachstum im Jahr 2023 dämpfen wird. Darüber hinaus dürften sich die privaten Investitionen angesichts der schwächeren Wachstumsaussichten für die Wirtschaft sowie der strengeren Kreditbedingungen trotz der Dynamik der RRF verlangsamen. Die Warenexporte werden sich angesichts des ungünstigeren externen Umfelds im Vergleich zur vorherigen Prognose verlangsamen.

Die Verbraucherpreisinflation steigt weiter an, hauptsächlich aufgrund weltweit steigender Energie- und Lebensmittelpreise. Es wird erwartet, dass der Durchschlagseffekt auf den Rest des Verbraucherkorbs die Inflation während des gesamten Prognosezeitraums hoch halten wird, wobei die Gesamtinflation 2022 8,9 % und 2023 3,5 % erreichen wird.

Prognoserisiken haben zugenommen. Andererseits werden sie angesichts der unsicheren Kaufkraft der ankommenden Touristen und der zunehmenden geopolitischen Spannungen in der Region mit dem Tourismussektor in Verbindung gebracht. Eine potenziell positivere Arbeitsmarktdynamik könnte künftig das Haushaltseinkommen und damit den privaten Konsum stärker als erwartet stützen.

PS Trotz aller schlauen Floskeln der Finanziers ist eines klar: Bei einem BIP-Wachstum von 2,3 % und einer Inflation von 12 % wird das reale Wachstum fast minus 10 % betragen. Sowie die Tatsache, dass der US-Dollar den Euro bereits übertroffen hat. Aber wir stehen auf der „richtigen Seite der Geschichte“.



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