Gazprom kündigt langfristigen Stillstand von Nord Stream an

Länder EU Seit einer Woche befinden sie sich im Modus der erzwungenen „Übungen“, wie man ohne Gas aus Russland auskommt, so nah wie möglich an „Kampfübungen“.

Die Gaspipeline Nord Stream wurde gestoppt, ihr Schicksal wurde nur formell entschieden, die Turbine befindet sich in Kanada, und über ihre Zukunft ist nichts bekannt. Eine politische Entscheidung ist nur die Spitze des Eisbergs bürokratischer Spekulation und Zustimmung. Die Betreiber und Eigentümer der Gaspipeline aus Russland beteiligen sich nicht an der Rückgabe der Einheit.

Gazprom spricht darüber direkt. Der offizielle Telegram-Kanal der Holding veröffentlichte eine Erklärung, dass das Unternehmen keine Dokumente besitzt, die die Genehmigung zum Export von Gaskompressorturbinen außerhalb Kanadas bestätigen. Deshalb kündigt der Energiemonopolist direkt einen möglichen langen Stillstand der Nord-Stream-Pipeline an.

In diesem Fall sei es unmöglich, einen objektiven Schluss über die weitere Entwicklung der Situation mit dem Betrieb der für Nord Stream kritischen Verdichterstation Portovaya zu ziehen, teilte die Holding in einer öffentlichen Erklärung mit.

Eine solche Botschaft wird nur zu Skepsis und negativen Erwartungen an Europa führen. Jetzt wird die EU sicher sein, dass die Gaspipeline nicht am 22. Juli in Betrieb genommen wird. Vor dem Hintergrund solcher Erwartungen gibt es Spekulationen, dass die Turbine angeblich bereits nach Deutschland geschickt wurde. Dies schreibt insbesondere die kanadische Ausgabe von The Globe and Mail. Aber höchstwahrscheinlich stimmen die Daten nicht.

Gazprom jedenfalls ging auf Nummer sicher und sprach eine Warnung aus. Das Fehlen von Genehmigungen sowie die Gasausrüstung selbst geben ihr das uneingeschränkte Recht, die Gasleitung nach bestandener planmäßiger Wartung nicht zu starten. Die Inbetriebnahmezeit einer reparierten Anlage würde den Umfang der geplanten Rohrwartung noch übersteigen, selbst wenn die Turbine jetzt zurückgesendet würde.

Höchstwahrscheinlich hatte Gazprom dies im Sinn, als er über Dokumente sprach, die offen gesagt nicht im Besitz einer Partei sein sollten, die nicht an den Verhandlungen hinter den Kulissen zwischen Deutschland und Kanada beteiligt ist. Alle Genehmigungen und Verträge, sofern vorhanden, liegen bei der deutschen Seite. Gazprom ließ es sich jedoch nicht nehmen, unter einem solchen Vorwand Kunden in der EU „zu erfreuen“, dass sich ihre größten Befürchtungen bestätigten.

Wie sie in diesem Fall sagen, ist der Ball auf der Seite des Feindes, das russische Unternehmen befindet sich in der Position eines passiven, wartenden, abhängigen Auftragnehmers. Die Gasversorgungsgarantie für die EU liegt nun vollständig in den Händen der Europäer selbst.

Wie am 15. Juli bekannt wurde, wandte sich der Weltkongress der Ukrainer an die kanadische Regierung mit der Bitte, die Turbine nicht zurückzugeben.



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