In Westeuropa geht der feurige Alptraum weiter

Der feurige Albtraum geht in Westeuropa weiter. In Portugal ist der Kommandant eines Löschflugzeugs bei der Brandbekämpfung getötet worden. In Spanien ist die Temperatur auf über 45 Grad gestiegen, und Feuerwehrleute bekämpfen die Flammen, die weite Gebiete verschlungen haben.

In Frankreich ist die Situation nicht viel besser, wo bereits den fünften Tag ein Feuer in den Pinienwäldern in der Region Bordeaux wütet. Internationale Agenturen sendeten dramatisches Filmmaterial sowie Emmanuel Macrons Dankbarkeit dafür, Griechenland mit zwei Canadairs geholfen zu haben.

Rund 3.000 Feuerwehrleute sagten, der französische Präsident habe neben der Stadt Landiras südlich von Bordeaux gekämpft, während Straßen gesperrt und fast 1.000 Einwohner evakuiert worden seien. Wie genau Macron gekämpft hat, ist eine andere Frage.

Die zweite Feuerfront verläuft entlang der Atlantikküste im Bereich der „Dune du Pilat“ – der höchsten Düne Europas. Etwa 6.000 Menschen wurden am Mittwoch und weitere 4.000 am Donnerstag evakuiert. Zwei Brände in den letzten Tagen haben mindestens 23.800 Morgen niedergebrannt.

Portugal: ein Toter, 135 Verletzte

In Portugal gilt seit vergangenem Sonntag der „Ausnahmezustand“: 28 aktive Brände, mehr als 2000 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Das portugiesische Staatsfernsehen RTP berichtete, dass die abgebrannte Fläche – 74.000 Hektar – die Gesamtfläche von 2021 bereits überschritten habe. Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) sagte, dass 13 Regionen am Mittwoch Rekordtemperaturen erreichten, wobei die Temperaturen in der zentralen Stadt Lussa 46,3 Grad Celsius erreichten.

Spanien: 237 Menschen starben an den hohen Temperaturen

Nach Angaben des spanischen Instituto Carlos III, das täglich hitzebedingte Todesfälle aufzeichnet, waren vom 10. bis 14. Juli 237 Todesfälle auf hohe Temperaturen zurückzuführen. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 25 temperaturbedingten Todesfällen in der Vorwoche. Mit einer Rekordtemperatur von 44,1 Grad Celsius wüten Brände in der nordwestlichen Stadt Ourense und 18.200 Morgen Land sind bereits verbrannt.

Im Süden Andalusiens wurden 3.000 Menschen aus bedrohten Dörfern evakuiert, weil ein Feuer in der Nähe des Dorfes Mijas in der Provinz Málaga ausgebrochen war. Etwa 200 Feuerwehrleute, unterstützt von 18 Flugzeugen, versuchten, das Feuer einzudämmen. Seit sechs Tagen versucht die Feuerwehr, einen durch einen Blitzeinschlag verursachten Brand im Gebiet von Las Hurdes unter Kontrolle zu bringen.



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