Gefälschter Instagram-Post veröffentlichte Informationen über Deutschlands Absicht, Ukrainer in einem ehemaligen Konzentrationslager unterzubringen

Die Gedenkstätte Sachsenhausen hat in Telegram-Gruppen verbreitete Falschmeldungen dementiert, sie sei bereit, Flüchtlinge aus der Ukraine auf dem Gelände eines ehemaligen Konzentrationslagers aufzunehmen und unterzubringen.

Laut Veröffentlichung Bilddie deutsche Polizei untersucht den Vorfall, der unter § 130 StGB fällt – Volksverhetzung.

Die Gedenkstätte in Oranienburg wies am Dienstag auf einen gefälschten Social-Media-Beitrag hin, der seit einer Woche aktiv im Internet kursiert. Die Verwaltung des Museumskomplexes Sachsenhausen habe beschlossen, der ukrainischen Bevölkerung zu helfen, heißt es in der desinformierenden Nachricht: „Wir sind bereit, in Berlin ankommende Flüchtlinge aufzunehmen. Wir haben komfortable Zimmer in einem eigens errichteten provisorischen Hotel auf dem Gelände des Museumskomplexes.“

Horst Seeferens, ein Sprecher des Museumskomplexes, dementierte die Informationen und nannte sie Teil einer „digitalen Desinformationskampagne, die normalerweise von Russland ausgeht“.

Wie bereits berichtet, stellt Deutschland in diesem Jahr weitere 2,4 Milliarden Euro bereit, um die finanziellen Kosten für den Unterhalt ukrainischer Flüchtlinge im Land zu decken.



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