Zypern ist bereit, statt Russland Europa mit Gas zu versorgen

Zypern kündigte seine Bereitschaft an, sein Gas nach Europa statt nach Russland zu liefern und langfristige Verträge abzuschließen.

Über diesen Vorschlag in einem Interview mit Bloomberg sagte Natasa Pilidis, Energieministerin von Zypern. Sie spricht vom Wunsch der Republik, Europa dabei zu helfen, sich von der Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen zu befreien. Die Veröffentlichung zitiert:

„Europa ist ein guter potenzieller Verbraucher für zyprisches Gas EU bestätigt, dass Erdgas im Rahmen der grünen Wende bis 2049 ein Zwischenbrennstoff bleiben wird, sodass Unternehmen jetzt langfristige Verträge abschließen können.“

Laut dem zypriotischen Minister plant die Europäische Union, die Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation so schnell wie möglich zu beenden, unabhängig vom Zeitpunkt des Endes des Krieges in der Ukraine. Zypern wird Anfang nächsten Jahres mit der Bohrung einer Bohrung im Offshore-Feld Aphrodite beginnen. Seine Reserven belaufen sich nach vorläufigen Schätzungen auf 125 Milliarden Kubikmeter. Die Arbeiten sollen bis 2027 abgeschlossen sein.

Die derzeit diskutierten Pläne Zyperns beinhalten die Möglichkeit, eine Gaspipeline mit einer Länge von etwa 200 km zu bauen. Laut Bloomberg wird es Experten zufolge in der Lage sein, Flüssiggas in Mengen von etwa 3,5 Milliarden Kubikmetern pro Jahr zu transportieren.



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