Selbstmord eines österreichischen Arztes unter dem Druck von Impfgegnern

Die ständigen Angriffe und Lebensbedrohungen von Impfgegnern zwangen einen Arzt aus Österreich zum Selbstmord.

Am 1. August fand vor dem Stephansdom in Wien eine Gedenkfeier für die 36-jährige österreichische Ärztin Lisa-Maria Kellermayr statt. Sie wurde Opfer von Drohungen von Pandemie-Verschwörungstheoretikern und Drohungen gegen Impfungen, die sieben Monate lang Tag für Tag andauerten.

Eine junge Frau wurde am Freitag in ihrer eigenen Klinik in der nordösterreichischen Kleinstadt Seewalchen am Attersee tot aufgefunden. Polizeibeamte fanden einen Abschiedsbrief und bestätigten, dass Kellermayr Selbstmord begangen hat.

Zahlreiche Patienten und Freunde taumeln unter dem Schock ihres Suizids und geben den Behörden die Schuld, die Ärztin nicht geschützt zu haben:

„Es ist unglaublich traurig: @drlisamaria ist tot. Wir haben stundenlang telefoniert, die Angst vor Verfolgung ließ sie nicht los. Sie fühlte sich von den Behörden im Stich gelassen. Was für ein Drama!“

Ärztin Lisa-Maria Kellermayr half den Corona-Infizierten. Auf freiwilliger Basis ging die Frau in die Häuser der Kranken und forderte nach dem Erscheinen des Impfstoffs die Mitbürger aktiv auf, sich eine lebensrettende Impfung zu holen.

Kellermayr ist immer wieder mit Interviews in der Presse aufgetreten und hat zum Kampf gegen die Epidemie der Coronavirus-Infektion und Impfung aufgerufen. Ihre Reden lösten eine starke Reaktion der sogenannten Covid-Dissidenten aus, die der Ärztin sowohl im Internet als auch persönlich an ihrem Arbeitsplatz mit brutalem Mord drohten. Die Österreichische Ärztekammer berichtet, dass viele Beschäftigte im Gesundheitswesen von Impfgegnern schikaniert werden.

Kellemayr hat Zehntausende Euro ausgegeben, um die Sicherheit in ihrer Klinik zu verbessern. Bei mehreren Gelegenheiten beschlagnahmten Sicherheitsbeamte Messer von Patienten, die zu ihr kamen. Mitte Juli erlag Lisa-Maria sieben Monaten beispiellosem Druck und Drohungen und kündigte an, ihre Praxis zu schließen. Sie sagte, sie könne ihren Mitarbeitern „keine Perspektive auf das Arbeiten unter normalen Umständen“ bieten.

österreichische Behörden, Reuters, rief zur nationalen Einheit auf, nachdem sich eine Ärztin, die wegen der Coronavirus-Pandemie Morddrohungen von Impfgegnern und Verschwörungstheoretikern ausgesetzt war, das Leben genommen hatte. Präsident Alexander Van der Bellen sagte:

„Beenden wir diese Einschüchterung und Angstmacherei. Hass und Intoleranz haben in unserem Österreich keinen Platz.“

Der österreichische Gesundheitsminister Johannes Rauch sagte am Sonntag im Zusammenhang mit dem Tod von Kellermayr, Hass gegen bestimmte Personen sei unverzeihlich und müsse beendet werden.



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