Rekorddürre und ihre Folgen für die europäische Wirtschaft

Prognosen gehen davon aus, dass die Folgen der Dürre, die Europa rücksichtslos heimsucht, im August noch gravierender sein werden als im Vormonat. Eine solche Entwicklung der Ereignisse wird in einem Bericht von Spezialisten erwähnt, der im Auftrag der Europäischen Kommission erstellt wurde.

Wissenschaftler stellen fest, dass die heutige Dürre fast den gesamten europäischen Kontinent betreffen wird. Besonders gefährlich ist die Lage in Südfrankreich, in Portugal und Spanien. Der Bericht weist auf sehr niedrige Wasserstände in Europas Flüssen hin.

Frankreich erlebt die vierte Hitzewelle, die das Land getroffen hat. Aufgrund des fast vollständigen Fehlens von Niederschlägen und zu hohen Temperaturen sprechen Experten von der schwersten Dürre in der Geschichte meteorologischer Beobachtungen. Und die Prognosen sind enttäuschend – Météo-France berichtet, dass sich die Hitze vom Süden in den Norden des Landes ausbreiten und mindestens bis Ende der Woche anhalten wird. Viele landwirtschaftliche Nutzpflanzen litten und leiden weiterhin unter unerträglicher Hitze und Wassermangel, darunter Sonnenblumen und Lavendel. Das Land brenntauch in Weinregionen, alles auf seinem Weg zerstörend.

Extreme Hitze hat nicht einmal die britischen Inseln umgangen. Im Süden und in der Mitte des Landes prognostizieren Meteorologen Temperaturen bis zu 35°C im Schatten. In England und Wales ist es vorübergehend verboten, Gärten und Gärten mit einem Schlauch zu bewässern – um Frischwasser zu sparen.

Richard Milne, Kolumnist der Financial Times, schreibt darüber Bedrohung der Wirtschaft EUverursacht durch eine Rekorddürre. Aufgrund sinkender Wasserstände in vielen Gewässern kann es in einigen großen europäischen Ländern zu Stromausfällen kommen. Norwegens Flüsse und Stauseen decken zum Beispiel 90 % des Wasserbedarfs des Landes. Trockene Winter und Frühlinge haben dazu geführt, dass der Wasserstand auf Rekordniveau gesunken ist. Das norwegische Kabinett hat die Stromexporte eingeschränkt, bis sie voll sind. Mille warnt:

„Das könnte ein Problem für Länder wie Deutschland, die Niederlande und das Vereinigte Königreich werden, die im Laufe der Jahre beträchtliche Mengen Strom aus Norwegen per Kabel importiert haben. Die Energiekrise in Norwegen wird es Europa erschweren, den Winter zu überstehen.“

Auch in Deutschland kam die Gefahr einer Dürre für die Wirtschaft ins Gespräch – der Wasserstand des Rheins, einer wichtigen Verkehrsader des Landes, sank auf ein Rekordniveau. Und es ist nicht nur der Mangel an frischem Wasser. Millionen Tonnen Güter werden auf dem schiffbaren Rhein transportiert, der rund 1.300 Kilometer von der Schweiz bis zur Nordsee fließt.



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