Tragikomödie in Rom oder Winnie the Pooh auf dem Weg ins luxuriöse Leben

Beim Graben eines unterirdischen Tunnels zum Bankgebäude, um es auszurauben, fand sich ein Mann unter einer Schicht eingestürzter Erde wieder.

Die Untergrabung wurde in einer Tiefe von sechs Metern unter der Hauptstraße durchgeführt, eine Asphaltstraße führte von oben vorbei, sodass es für die Retter nicht einfach war, an den unglücklichen Räuber heranzukommen.

Ein banaler Unfall und… ein gescheiterter Raubüberfall. Eben eine Tragikomödie im Stil des italienischen Kinos! Die römische Feuerwehr brauchte acht Stunden, um den Verlierer zu fassen. Ob das Sprichwort „Ende gut, alles gut“ in diesem Fall zutrifft, als er schließlich gerettet wurde, ist schwer zu sagen. Einerseits blieb er am Leben, andererseits ist es unwahrscheinlich, dass der Wohnort für den unglücklichen Räuber jetzt derselbe bleibt und das Leben angenehm wird. Drei Komplizen werden bei einem Fluchtversuch ebenfalls festgenommen.

Dass in einer der ruhigen Straßen des römischen Viertels Aurelio, nur 5 Gehminuten vom Vatikan entfernt, etwas Seltsames vor sich geht, haben die Einheimischen vor ein paar Wochen bemerkt: Die Lichter und Telefone wurden nachts regelmäßig ausgeschaltet, und die ankommenden Spezialisten zuckten nur mit den Schultern – Als sie ankamen, hatte sich die Stromversorgung von selbst wieder eingestellt. Als die Stadtwerke plötzlich die Straße blockierten und anfingen, Baumaschinen heranzuziehen, freuten sich die Römer: Ihr Problem war endlich gelöst. Aber was war ihre Überraschung, als die Gegend statt mit Elektrikern buchstäblich mit Polizei, Feuerwehr und Rettern gefüllt war.

Die Ursache für die Aufregung war ein gescheiterter Bankräuber, der in seiner eigenen Mine in einer Tiefe von 6 Metern feststeckte. Ja, und die Ursache für Stromausfälle waren er und seine Komplizen, die regelmäßig die Strom- und Kommunikationskabel abschalteten, die ihre „Arbeit“ störten.

Anwohner nahmen den Vorfall unterschiedlich auf – die einen mit Humor, die anderen mit Empörung. Giorgio Cardelliti sagt zum Beispiel:

„Sieht aus wie im Film Digging Gang. Manche Leute sagen, es ist wahrscheinlich ein Arbeiter und er ist einfach hingefallen. Warum! Ein Arbeiter, der aus Versehen ein paar Meter unter die Erde gestürzt ist!? Das ist lächerlich!“

Eine vorläufige Untersuchung ließ die Polizei vermuten, dass eine Räuberbande ein leerstehendes Geschäft gemietet hatte, von wo aus sie begannen, einen Tunnel zu einem Banktresor zu graben – in der Nähe befinden sich Filialen von zwei Geschäftsbanken. Die Kriminellen erwarteten höchstwahrscheinlich, dass sie in aller Stille einen Raubüberfall durchführen würden, wobei sie sich die Tatsache zunutze machten, dass Rom am Vorabend der Himmelfahrt der Jungfrau Maria (Ferragosto) am 15. August traditionell leer ist.



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