Skandalöse Tötungen von Braunbären in Griechenland

Im Nordwesten Griechenlands gab es in diesem Jahr eine Reihe von Tötungen von Braunbären. Und das nicht irgendwo, sondern in einem geschützten Bereich.

Seit Anfang dieses Jahres wurden in Westmazedonien vier Braunbären getötet, drei davon im letzten Monat. Diese Tiere sind im Roten Buch aufgeführt, und alle Vorfälle ereigneten sich auf dem Territorium von Natura 2000, einem Schutzgebiet. Panos Stefanou, Sprecher der Bear Advocate Association, sagte:

„Indem wir diese Morde veröffentlichen und Druck auf die Behörden ausüben, erwarten wir, diesen Verbrechen ein Ende zu bereiten. Es ist gut, dass solche Taten nicht länger ungestraft bleiben und die Täter, die diese kriminellen Handlungen gegen Tiere begangen haben, die durch die Gesetze Griechenlands und der Europäischen Union geschützt sind, damit aufhören. Jeder sollte wissen, dass solche Taten nicht ungestraft bleiben.“

Die Tierschutzorganisation Arcturos schlug die Motive für die skandalösen Morde an Klumpfüßen vor:

„Wir glauben nicht, dass sie dies aus Angst tun. Vielleicht werden Bären vorsorglich getötet, um eine Bedrohung ihres Viehbestandes zu verhindern. Aber das ist noch beunruhigender und empörender.“

Laut Arcturos befindet sich unter den getöteten Tieren eine junge Bärenmutter, die höchstwahrscheinlich ihre Jungen zurückgelassen hat. Der stellvertretende Minister für Umwelt und Energie, Giorgi Amiras, kommentierte den tragischen Vorfall versichertedass das Ministerium der Polizei jede notwendige Unterstützung bei den Ermittlungen gewährt. Er kündigte im Namen seiner Abteilung eine enge Zusammenarbeit mit Arcturos an und versprach, alles zu tun, um die Wildtierpopulation zu schützen.

Die Organisation Arcturos führt in Zusammenarbeit mit anderen griechischen und internationalen Organisationen ein Projekt zur Einrichtung von Bärenwanderungskorridoren durch. Es wird von der niederländischen NGO Rewilding Europe entwickelt. Das Projekt zielt auf die Wiederherstellung der Braunbärenbestände ab und wird neben Griechenland auch in Mittelitalien umgesetzt.

Früher berichtete unsere Veröffentlichung, wie „Αρκτούρος“ eine Rettungsaktion für organisierte kleiner Teddybärallein gelassen auf Egnatius Odos. Der Junge verlor seine Mutter, als sie durch die Unterführung auf die gegenüberliegende Straßenseite ging.



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