Olivenöl: Neue Saison mit steigenden Preisen

Günstige Bedingungen für griechische Olivenproduzenten werden durch Preiserhöhungen während dieser Zeit in Europa geschaffen, verbunden mit Dürre in den Hauptproduktionsländern – Spanien und Italien.

Schätzungen von Marktvertretern über eine reduzierte Olivenproduktion in der neuen Vegetationsperiode aufgrund von Dürre und Wassermangel für die Bewässerung in Spanien und Italien, Ländern, die den größten Teil der europäischen Produktion besitzen, werden die Entwicklung des Preises bestimmen, der bereits zu steigen begonnen hat ein rasantes Tempo.

Gleichzeitig prognostiziert die Kommission laut dem jüngsten kurzfristigen Bericht für diese Saison eine Erholung der Produktion in Griechenland. Griechenland, das drittgrößte Olivenöl produzierende Land in Europa, verzeichnete im vergangenen Jahr einen Rückgang seiner Olivenernte um 33 % und einen Rückgang der Produktion um 16 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Nach den neuesten Daten des International Olive Council (IOC) lagen die Erzeugerpreise in Griechenland vom 30. Mai bis 5. Juni 2022 bei 3,30 Euro/kg, was eine Steigerung von 6,5 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des vorangegangenen Agrarjahres bedeutet.

In Spanien lagen die Erzeugerpreise im gleichen Zeitraum bei 3,38 Euro/kg, ein Plus von 2,2 %. Allerdings scheinen die Erzeugerpreise in Italien um 5,4 % auf 4,35 €/kg gefallen zu sein. Vor Beginn der Sammlung kann sich die Situation jedoch erheblich ändern.

Es sei darauf hingewiesen, dass die europäische Gesamtproduktion im Zeitraum 2021-2022 2,3 Millionen Tonnen betrug, was mit einer Ertragssteigerung von 7 % und einer Steigerung des Olivenölertrags von 6 % verbunden ist.

Laut dem jüngsten Bericht der Kommission ist der Olivenölverbrauch in der Saison 2021-2022 in den wichtigsten Erzeugerländern um 11 % gestiegen.

Obwohl der Preis für den Verbraucher bereits um 16 % gestiegen ist, prognostiziert die Kommission, dass in naher Zukunft ein deutlicher Preisanstieg für Olivenöl erwartet wird (allerdings sowie für alle Arten von Produkten. Anmerkung der Redaktion). Als beispielsweise in den vergangenen zwölf Monaten in Griechenland die Erzeugerpreise für natives Olivenöl extra um 6 % stiegen, stiegen die Verbraucherpreise um 16 % und damit über den entsprechenden Fünfjahresdurchschnitt. Auf dem Weg zum Endabnehmer beträgt der Preisanstieg bereits rund 30 % und liegt in griechischen Geschäften zwischen 5,5 und 7 Euro pro Liter.

Die Hersteller verlangen, einen hohen Preis zu halten. Das Problem für sie ist jetzt nicht so sehr der Preisanstieg für die Bestände der Vorsaison, sondern ihre Verknappung. Ihr Fokus liegt einerseits auf günstigen Bedingungen vor der Ernte und andererseits auf der Beibehaltung hoher Preise und dem Verkauf der ersten Chargen von frischem Olivenöl zu Preisen, die ihre Bemühungen belohnen und die in diesem Jahr erheblich gestiegenen Produktionskosten decken.



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