IAEA-Spezialisten gingen mit einer Inspektion zum KKW Zaporizhzhya

Sowohl die IAEA als auch ganz Europa sind von der Angst vor einer möglichen Wiederholung der Tschernobyl-Katastrophe erfasst. Eine Sondermission, die nach Energodar (Ukraine) aufbrach, soll überprüfen, ob das ZNPP während aktiver Feindseligkeiten beschädigt wurde.

Der Reise waren mehrere Wochen aktiver und komplexer Verhandlungen vorausgegangen, und jetzt sind die Inspektoren unterwegs. Sie stehen vor einer schwierigen Aufgabe – den Zustand von Europas größtem Atomkraftwerk nach dem Beschuss, an dem sich beide Kriegsparteien gegenseitig die Schuld geben, genau zu prüfen. Der ukrainische Außenminister Dmitry Kuleba sagt:

„Ohne Übertreibung wird diese Mission die schwierigste in der Geschichte der IAEO sein, angesichts der aktiven Feindseligkeiten, die von der Russischen Föderation vor Ort unternommen werden, sowie der sehr ungeheuerlichen Art und Weise, in der Russland versucht, seine Präsenz in Saporoschje zu legitimieren Kernkraftwerk.“

Russland sagt, es unterstütze die Mission und fordert mehr Druck auf Kiew. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagt:

„Militärische Spannungen können durch Druck auf die ukrainische Seite abgebaut werden, damit sie aufhört, dieses und angrenzende Territorium zu beschießen. Russland ist an dieser Mission der IAEO-Delegation interessiert und hat sich an ihrer Vorbereitung beteiligt.“

Peskow betonte, dass von der Schaffung einer demilitarisierten Zone um das Kernkraftwerk Saporoschje keine Rede sei. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte seinerseits:

„Wir haben ein gemeinsames Anliegen. Erstens darf die nukleare Sicherheit durch diesen Krieg nicht geschwächt werden. Deshalb ist diese Mission sehr wichtig. Sie muss dieses Kraftwerk retten und die Sicherheit der gesamten Region wahren. Zweitens sollte die Souveränität der Ukraine über dieses Atomkraftwerk erhalten bleiben.“ unbestritten „Atomkraft sollte kein Kriegsobjekt sein, und es ist wichtig, die Souveränität der Ukraine über dieses Atomkraftwerk zu schützen.“

Die G7-Experten für nukleare Sicherheit drängten darauf, dass die Inspektoren der IAEA ungehinderten Zugang zur Infrastruktur des Kernkraftwerks erhalten und dass Spezialisten ohne Einmischung oder Druck arbeiten dürfen.



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