Königin Elizabeth hat Griechenland wegen Prinz Philip nie offiziell besucht

Königin Elizabeth stattete Griechenland nie einen offiziellen Besuch ab, obwohl sie im Gegensatz zu ihrem Sohn Charles die ganze Welt bereiste. Warum gefiel ihr unser Land nicht so sehr?

Der Hauptgrund sei die Haltung ihres Mannes Prinz Philip gegenüber Griechenland, sagt der Historiker Hugo Vickers. Der Ehemann der Königin wurde 1921 auf Korfu geboren, aber als Säugling ins Exil geschickt. In einem Interview mit der BBC sagt der Historiker:

„Prinz Philip mag Griechenland nicht, weil sein Vater (Prinz Andrew) vor Gericht gestellt wurde und hingerichtet werden könnte.“

Einer der Hauptgründe sei also die schwierige Geschichte der Monarchie in Griechenland, die die Geschicke von Philipps Familie bestimmte, sagt er CNN Griechenland. Am 21. September 1922 musste Philipps Onkel Konstantin I. abdanken, und das in Athen etablierte Militärregime trug zur Verhaftung seines Vaters bei. Im Dezember 1922 wurde entschieden, dass Prinz Andrew aus Griechenland ausgewiesen werden sollte. Das britische Kriegsschiff HMS Calypso holte seine Familie ab, und das 18 Monate alte Baby Philip wurde sicher in eine provisorische Krippe aus Obstkisten gebracht. Nachdem er seine Heimat in so jungen Jahren verlassen hatte, kannte Philip die griechische Sprache praktisch nicht.

Die Beziehungen zwischen Elizabeth und Griechenland waren jedoch immer gut. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass britische Königin habe einfach nie eine Einladung des griechischen Präsidenten erhalten, Griechenland offiziell zu besuchen, schreibt BBC.

Und doch besuchte Elizabeth Griechenland, bevor sie Königin wurde. Die Reise fand 1950 auf Einladung des Cousins ​​von Prinz Philip, King Paul, statt. Später, im Jahr 1963, stattete König Paul Großbritannien einen Gegenbesuch ab. Dieser Besuch war „umstritten“, da es zu dieser Zeit mehrere politische Gefangene in Griechenland gab.

PRINZESSIN ELIZABETH UND DER HERZOG VON EDINBURGH BESUCH ATHEN, GRIECHENLAND -1950:



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